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Avatar #884630
am Freitag, 14. Mai 2021 um 13:09

Infraschall von Windrädern gefährlicher als bisher gedacht

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Behörde räumt Fehler bei angeblichen Schallbelastungen durch Windräder ein
vom Mittwoch, 21. April 2021
Die dramatische Fehlkalkulation der Infraschall-Emissionen von Windparkanlagen ist korrigiert, ohne dass das allerdings etwas an den Beschwerden der Patienten und der Betroffenen ändert. Die von Windenergieanlagen ausgehenden Infraschall-Pegel liegen in 1000 m Entfernung von Windparks zwar unterhalb der Hör-, nicht aber der Wahrnehmungsschwelle. Nach heutigem Stand der Wissenschaft muss man daher bis zum Vorliegen geeigneter wissenschaftlicher Studien davon ausgehen, dass Windkraftanlagen schädliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen haben. Bisher nahm man an, dass die Schwelle zur Induktion derartiger Störungen bei 100 dB Schalldruckpegel lag. Nach der Korrektur dieser Werte ist davon auszugehen, dass der von Windanlagen generierte Infraschall gefährlicher ist als bisher angenommen, da die Beschwerden der Patienten somit bereits bei 70 dB auftreten. Sie liegen damit im gleichen Lärmpegel, der bei Fluglärm beschrieben wurde. Die vielfach verwendete Analogie des Infraschalls zur Röntgen- und UV-Strahlung besitzt einen gewissen Charme, da 1.) auch diese physikalischen Energien von Menschen nicht wahrgenommen werden und 2.) "die Dosis das Gift macht".
Univ. Prof. Christian-F. Vahl, Leiter der Arbeitsgruppe Infraschall der Unimedizin Mainz
Erklärung: die Arbeitsgruppe wird durch Drittmittel in Millionenhöhe gefördert, ohne dass es eine Abhängigkeit zu politischen Gruppierungen, der Medizinindustrie, der Pharmaindustrie oder sonstiger Interessengruppen gibt.
Avatar #886978
am Samstag, 5. Juni 2021 um 03:37

Der Tod und Verderben bringende Infraschall von Windparks

Die dramatische Fehlkalkulation der Infraschall-Emissionen von Windparkanlagen ist korrigiert, ohne dass das allerdings etwas an den Beschwerden der Patienten und der Betroffenen ändert....
Die dramatische Fehlkalkulation der Infraschall-Emissionen von Windparkanlagen ist korrigiert, ohne dass das allerdings etwas an der so hartnäckigen wie haltlosen Behauptung ändern würde, der äußerst schwache von den Anlagen abgesonderte Infraschall sei in irgendeiner Weise wahrnehmbar oder gar gesundheitsschädlich.

Immerhin machen die zähneknirschend von der BGR korrigierten Zahlen, die nun mit nicht mal 65 dBz für die energetische Summe der Flügelharmonischen in nur 200 m Abstand der untersuchten Vestas V47 Turbine endlich im Einklang zu ähnlichen nationalen und internationalen Messungen stehen, sämtliche Ergebnisse und Schlussfolgerungen Ihrer Arbeitsgruppe zu Untersuchungen der Infraschall-Einwirkung auf in-vitro-Myokard-Gewebe komplett obsolet. Schließlich wurde dabei (wohl ungewollt) bewiesen, dass bei 100 dBz, also mehr als 1000-fach höherer (!) Infraschallintensität als selbst in unmittelbarer Nähe von jeglichen Windpark zu messen ist, auch bei längerer Exposition keine signifikante Reduzierung der Kontraktibilität zu beobachten ist!

In Wahrheit waren diese Versuche von Anfang an völlig wertlos, denn sie weisen gravierende methodologische Mängel auf. Zur Schalldruck-Messung wurde statt eines infraschallgeigneten Labormikrofons ein Billig-Amateur-Elektret (39 € im Musikhaus Thomann) verwendet, dessen Empfindlichkeit bei 16 Hz schon voll im Roll-off liegt. Der Schalldruckpegel unter der Haube wurde also um einige dB unterschätzt. Weitaus schwerer wiegt aber, dass die Versuche nicht in einer hermetisch dichten Druckkammer durchgeführt wurden und die Proben sich somit im Nahfeld des Lautsprechers befanden, wo die Schallschnelle um Zehnerpotenzen höhere Werte annimmt als bei gleichem Schalldruck im Fernfeld. Anschaulich gesprochen hat der Lautsprecher nur sehr kräftig sehr viel Luft hin- und hergerissen, ohne nennenswerten Druck aufbauen zu können. Vermutlich hat nur diese drastisch erhöhte Schnelle der Luftpartikel, die heftig an den Elektroden zerrte, überhaupt bei noch höheren Pegeln zu einem Effekt am Gewebe geführt.

Die perfide vorgebrachte Analogie von Infraschall zu DNA-zerstörender radioaktiver Strahlung, Hämoglobin-blockierenden Kohlenmonoxyd und hautkrebsauslösender harter UV-Strahlung besitzt keinen Charme, sondern ist infam – es existiert keinerlei auch nur hypothetisch denkbarer Wirkmechanismus für Schädigungen durch extrem langwelligen Schall bei so geringen Pegel (ob periodisch oder nicht). Wäre es anders, hätte uns die Evolution längst vom Planeten gefegt – wir sind ständig umgeben von natürlichen Infraschall-Quellen mit weitaus höheren Pegeln, der bei den vielzitierten BGR-Messungen in der Summe z.B. 25 dB über der Infraschall-Emission der WEA im High Wind case lag. Und das in nur 200 m Entfernung zum Windrad.

Und würde irgendwas an den fehlgeleiteten in-vitro-Untersuchungen zum angeblichen „Störfeuer für´s Herz“ dran sein, würden bei jeden Electronic Dance Music Event die Leute reihenweise mit Infarkt umkippen. Und sich im oberen Rheintal, wo ich wohne, bei Föhn-Wetterlage mit Infraschallpegeln über 140 dBz (das entspricht mehr als der zehnmillionfachen Infraschall-Intensität einer WEA !) die Leichensärge stapeln.

Dr. Swen Müller, Ingenieur für Audio und Akustik, Spezialist für akustische Messtechnik
Erklärung: ich werde durch keinerlei Drittmittel gefördert und stehe ebenfalls in keinerlei Abhängigkeit zu politischen Gruppierungen, der Medizinindustrie, der Pharmaindustrie, der Windkraftindustrie oder sonstiger Interessengruppen.

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