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am Montag, 17. Mai 2021 um 17:47

Reizthema Intensivbetten

Kommentar zur Nachricht
Coronakrise: Heftige Debatte um Belegung von Intensivbetten
vom Montag, 17. Mai 2021
Ich sag nur : Krankenhäuser sind heutzutage Wirtschaftsunternehmen die Gewinne an Aktionäre ausschütten wollen.
Avatar #656141
am Montag, 17. Mai 2021 um 19:18

Keine schwarzen Schafe schützen!

Die Debatte wird weiter hochkochen, zu Recht! Alle unsere FürsprecherInnen müssen sich aufs schwerste hintergangen fühlen. Deren Vertrauen ist auf Dauer verspielt. Für unseren Stall gilt, dass wir ihn selbst ausmisten. Nur so kommen wir ehrlichen KollegInnen mit einem blauen Auge davon.
Avatar #642987
am Montag, 17. Mai 2021 um 19:53

ä

Lügen haben kurze Beine!
Avatar #107082
am Montag, 17. Mai 2021 um 20:48

wer kritisch ist, der ist halt ein Verschwörungstheoretiker

Schrappe nimmt eine sehr differenzierte Betrachtung vor und belegt es mit Zahlen. Die schmecken eben nicht allen! Deshalb sollte jeder das Thesenpapier selber studieren.
Von einem Kollegen weiß ich, dass in seinem Krankenhaus der Regionalversorgung es nie an Intensivbetten gemangelt hat, eher am Personal!
Interessant sind auch diese Zahlen. Hat Schweden doch einen guten Weg gewählt?
https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/
Avatar #691359
am Montag, 17. Mai 2021 um 21:29

Schuster bleib bei Deinem Leisten!

Das Thesenpapier von Herrn Schrappe ist ein besonders krasses Beispiel für den Dunning-Kruger Effekt und zeigt auf, was passiert, wenn Ökonomen ohne medizinische und organisatorische Detailkenntnisse Schlussfolgerungen außerhalb ihres Fachgebietes ziehen.

1. Kein einziges Mitglied der Autorengruppe gehört zu denen, die während der drei Covid Wellen an vorderster Front in den Krankenhäusern um das Leben der Patienten gekämpft haben. Das ist in etwa so, als ob ein Taubstummenverein die künstlerische Arbeit eines Symphonieorchesters bewerten soll.

2. Herr Schrappe echauffiert sich über die späte Verfügbarkeit an Echtzeitdaten über die Altersstruktur der ITS-Patienten. Nur, Echtzeitdaten gibt es nur mit Meldepflicht oder bei totaler Vernetzung unter Missachtung aller Datenschutzvorgaben. Beides hat seinen Preis, einen Preis, den nicht Herr Schrappe bezahlen muss. Detaillierte Daten zu den Patienten (Alter, Beatmungsdauer etc.) kommen später mit den Abrechnungsdaten. Aber so lange kann Herr Schrappe offensichtlich nicht warten.

3. Unterschiedliche ITS-Verweildauern in den unterschiedlichen Altersgruppen werden komplett ignoriert, auch hier würden die Abrechnungsdaten vieles klarstellen.

Ansonsten kann ich mich hier den Argumenten von DIVI und MB nur anschließen. Wenn ein Ökonom auf statistische Besonderheiten hinweist und die Auswertung gemeinsam mit Fachleuten vor Ort durchführt, wäre dies eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und völlig in Ordnung. In der vorliegenden Form wird im Thesenpapier zwar mehrfach auf fehlende Fakten verwiesen, dies hindert aber Herrn Schrappe nicht daran, sich seine eigene Phantasiewelt zu erfinden.

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