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Avatar #771555
am Donnerstag, 26. September 2019 um 14:09

Komplikationen sind nie "sicher ausschließbar"; zu früh impfen ist unnütz

Folgender Passus ist ein Unfall:
"Unter 3.484 Säuglingen, die vor dem 9. Lebensmonat geimpft wurden, gab es keine schweren Impfkomplikationen. Die Fallzahl ist laut Hahné allerdings noch zu gering, um ein selteneres Auftreten von schweren Impf­komplikationen sicher auszuschließen"

Denn erstens wurden in der rezensierten Studie nicht Angaben zu schweren Impfkomplikationen bei 3.484, sondern bei 3.848 Säuglingen ausgewertet. Zweitens geht es den Forschern nicht darum, "ein selteneres Auftreten von schweren Impf­komplikationen" auszuschließen, sondern "ein Auftreten von selteneren schweren Impf­komplikationen" auszuschließen. Drittens können mit Hilfe der Statisik zukünftige Komplikationen nie "sicher", sondern allenfalls mit einer gewissen Wahrscheindlichkeit ausgeschlossen werden. Z.B. muß bei einer von 1 Million Masernimpfungen mit einer Enzephalophatie gerechnet werden, und des gibt keinen Hinweis, daß dies bei Säuglingen unter 9 Monaten anders ist. Im Gegenteil, muß man der Tatsache ins Auge sehen, daß je mehr Impfungen verabreicht werden, und je mehr unter den Lebensbedingungen von Armuts- und Krisengebieten geimpft wird, desto mehr Impfkomplikationen, Impfunfälle oder Impfversagen sich nicht ausschließen lassen. Siehe z.B. die 2017 durch einen Impfunfall verstorbenen 15 Kinder im Süd-Sudan, oder die 2018 durch einen
Impfunfall verstorbenen 2 Kinder auf Samoa.
Im Ärzteblatt Artikel fehlen auch Hinweise darauf, daß Masernimpfungen für das Alter unter 9 Monaten in Deutschland gar nicht zugelassen sind und daß die STIKO im Unterschied zur WHO auch keine Empfehlung für Masernimfpungen unter 9 Monaten ausspricht. Im Ärzteblatt-Artikel fehlt zudem der Hinweis, daß eine Impfung vor dem 9. Monat laut WHO zusätzlich verabreicht werden und die regulären Impftermine nicht ersetzen soll, was also auf insgesammt 3 statt der üblichen 2 Masernimpfungen hinausläuft; daß entsprechend die STIKO bei einer Masernimpfung vor dem 11. Monat gleichfalls zwei weitere, also insgesammt 3 Masernimpfungen empfiehlt.

Was in der rezensierten Studie fehlt ist m.E. eine Diskussion, in wieweit überhaupt praktische Relevanz für Impfungen unter 9 Monaten besteht. Denn in einem Land, wo ausreichend Impfungen zur Verfügung stehen bildet sich eine Herdeimmunität aus und kommt es zu keinen Epidemien mehr. Dann ist eine Infektion von Kinder im Alter bis zu 9 Monaten beinahe ausgeschlossen, wenn die Familienmitglieder keine Masern haben. So gibt es z.B. seit um das Jahr 2001 in Deutschland die erste Impfung auf den 11. Lebensmonat und die zweite Impfung auf das zweite Lebensjahr vorgezogen wurden fast keine Todesfälle durch im Kleinkindalter zugezogene Maserninfektionen mehr.

Dagegen in einem Land ohne ausreichendes Impfangebot ist es vordringlich, Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen zu impfen, die jedoch in der Regel schon deutlich älter als 9 Monate sind. Mein Eindruck ist daher, daß es bei Masernimpfungen vor dem 9 Monat vor allem um die Angst überbesorgter Eltern und Regierungen in reichen Ländern mit lokalen Ausbrüchen geht. Z.B. ordnete die Stadt New York in diesem Frühjahr die Impfung ab dem 6. Monat an. Vermutlich wäre dieser Ausbruch über die Sommerferien auch ohne die angeordneten zusätzlichen Impfungen von selber versiegt.

Gemeint ist anscheinend:

"Die Fallzahl ist laut Hahné allerdings noch zu gering, um ein selteneres Auftreten von schweren Impf­komplikationen sicher auszuschließen"
Avatar #770007
am Samstag, 28. September 2019 um 11:39

Pharmaindustriegläubige Ärzte sind ein Problem.

Nachdem man den Nestschutz der Mütter erfolgreich eliminiert hat, experimentiert man jetzt mit Säuglingen. Alles unter dem Deckmantel eines Schutzes, der sich so früh gar nicht ausreichend aufbaut.
Die Pharmaindustrie ist unglaublich mächtig, gibt mehr Geld für Werbung, als für Forschung aus. Die Medien sind abhängig von diesem Geld und finanzieren sich damit. Kaum ein Medium berichtet unabhängig zum Thema.
Die WHO wird finanziert von der Gates-Stiftung, die wiederum mit der Pharmaindustrie kooperiert. 2009 änderte die WHO die Definition des Begriffes "Epidemie" und so konnte ein narkolepsieverursachender, adjuvanzienüberladener Grippeimpfstoff großflächig eingesetzt werden. Bundesbeamte erhielten btw. einen weniger Adjuvanzien enthaltenden, nicht narkolepsieauslösenden Impfstoff von Baxter, den die Bundesregierung eigens dafür einkaufte …. Ohne ein schwedisches Register wäre der Narkolepsieskandal infolge Pandemrix niemals aufgefallen. Informieren Sie sich unabhängig zu den Themen 6-fach-Impfstoff, TOKEN-Studie, Autoimmunenzephalitis und HPV-Impfung sowie Multiple Sklerose infolge Hepatitis B-Impfstoff. Mir ist ein Patient bekannt, der nach jeder HepB-Impfung einen MS-Schub hatte, was sich nachträglich rekonstruieren ließ, nachdem ein cleverer Kollege darauf gekommen war. Vorsicht mit dem frühen und unkritischen Einsatz von Impfstoffen. Es fehlen verlässliche Daten!
Avatar #888064
am Mittwoch, 16. Juni 2021 um 22:14
geändert am 16.06.2021 22:15:46

@Julius Senegal

Ihre Aussagen sind nicht ganz richtig. Nicht alles ist mit Impfung zu lösen. Es war in meiner Kindheit üblich, wenn ein Kind in der Nachbarschaft z.b. Masern hatte, dann kamen andere Kinder zum „Durchseuchen“. Hat sehr gut funktioniert. Der aktuelle Impfwahn wegen einer Pandemie, die keine ist, zeigt wie viele ahnungslose Ärzte und Wissenschaftler es gibt. Man denke nur an die sinnlose FFP2 Verordnung. Es wird Langzeitwirkungen von den aktuellen Impfungen geben. Ein gesunder Körper mit starken Immunsystem, hält COVID-19 stand. Ich bin auch überzeugt, das die Mutationen erst durch Impfen entstanden sind. Ich möchte noch abschließend erwähnen, wenn es um Inzidenzwerte geht, dann ist aktuell der Inzidenzwert von Tuberkulose bei 7,6 in Deutschland wer hat sich denn daran die letzten Jahre gestört? Es sterben zwar „nur“ ca. 1,5 Millionen Menschen jährlich daran, aber das seit Jahrzehnten.

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