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Avatar #796868
am Mittwoch, 21. Juli 2021 um 18:34

Beschädigte Akten + Neuseeland

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Nach Hochwasser: Hinweise für Umgang mit beschädigten Patientenakten
vom Mittwoch, 21. Juli 2021
In Neuseeland waren die beschädigten Akten in Arztpraxen nach den Erdbeben ein wichtiger Anstoßgeber für die Einführung einer zentralen elektronische Patientenakte. Vielleicht wird das ja auch bei uns einige Skeptiker überzeugen. PS: Die ePA in Deutschland ist so verschlüsselt, dass ein Hacker bei hoher Strafandrohung jeweils nur eine Akte hacken könnte, aber nicht 6.000 auf einmal.
Avatar #108046
am Donnerstag, 22. Juli 2021 um 16:56

Entscheidend ist das Wort "zentral"...

Nicht nur Papierakten können bei Katastrophenereignissen zerstört werden, sondern auch Computer oder server bzw. deren Speicherplatten. Und Katatstrophen sind nicht nur Hochwasser, sondern z.B. auch ein Brand. Deshalb ist eine zentrale Speicherung der Patientendaten in einem Rechenzentrum mit Echtzeit-Datensicherung (Duplizierung) in jedem Fall anzustreben. Das würde bedeuten, dass alle Arztpraxen ihre gesamte Patientendatenbank mit allen Behandlungsdaten in Echtzeit auf diese zentralen Server übertragen bzw. gleich auf diesen Servern arbeiten.
Aber ich höre schon die Bedenkenträger über Datenschutz jaulen... Dabei arbeiten alle großen Unternehmen (z.B. Krankenkassen!) genau so. Und wenn man das Ganze professionell (über die KVn) anbietet, dann fällt für den einzelnen Arzt auch keinerlei Aufwand an. Ganz im gegnteil: es würde sich sogar Aufwand verringern, weil die Daten betreits auf einem zentralen Server bei der KV liegen und für Zwecke Patientenakte, Quartalsabrechnung etc. nur noch freigegeben werden müssten.

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