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Avatar #784738
am Donnerstag, 22. Juli 2021 um 19:27

Wadenmuskel-stimuli

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Helfen nichtmedikamentöse Verfahren bei Fuß- und Wadenkrämpfen?
vom Donnerstag, 22. Juli 2021
Für mich gibt es eine Reihe regelmäßiger Prozedere, welche die Neigung zu Wadenkrämpfen begrenzt. Neben dem Trinken kleiner Wassermengen vor dem "zu Bett gehen" und in nächtlichen Aufwachphasen helfen mir regelmäßige leichte, dynamische Eigenmassagen. Anstelle mir Faszienrollen praktiziere ich wirksamer und intensiver per Hand. Mit Dehnübungen kann ich eher wenig gegen Faszienverdichtungen ausrichten. Sie beeinflussen eher meine Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit, Vitalität. Mir hilft es unelastische Areale direkt aufspüren und gezielt Verhärtungen zu lösen.
Dabei wirke ich dem muskulären "Auswärtstrend" entgegen. Die Myofibrillen werden somirt im Verbund angesprochen, sehr langsam, anfangs etwas derber, inzwischen nur noch mit sanftem Druck, leicht auf und ab schwellend mit der ganzen Handfläche nach hinten , gestrichen, nahezu auseinander gerollt. Mein Osteopath bestärkt mich oft in meinen intuitiv richtigen und förderlichen Handlungsweisen. Ich forciere dabei zudem die Reizübertragung zum Gehirn bei vorgeschädigten Faszien (sowie nach Hyperflexion der HWS, Stenosierung...)
Neben Vitamin - und Ballaststoff - reicher Ernährung suplementiere ich hochdosiert Vitamin B12 ( mind. 2 Monate im Jahr täglich 1000 mg, dann weiter ständig wöchentlich 1 Kapselinhalt: Methylcobalamin, Hydroxobalamin, Adenosylcobalamin mit Buchweizenkeimpulver) Ich favorisiere ferner vegane Tropfen oder eben mikro- bakteriell gewonnene, hochwertige Präparate.
Mein Normalwert Vit B12 liegt bei 40ng/dl. erreichte bei 1500 mg täglicher Einnahme nach 2 Monaten schon 60 ng/ dl. (weiterhin nehme ich seit drei Jahren Schüssler Salze , seit dem 55. Lebensjahr dauerhaft, täglich Nr.1 Calciumfluoratum , bekannt auch als "Weichmacher", plus wöchentlich VITAMIN D3 10.000+ Vit. K2 200 - als Frau, vegan sowie Trimagnesiumcitrat 0,72 g pur regelmäßig.
Die Krämpfe sind seltener, kürzer und schwächer. Meine Blutparameter liegen trotz tägl. Malaise fast alle im Optimum.
Avatar #621880
am Donnerstag, 22. Juli 2021 um 22:17

multifaktoriell

Haupteinflussfaktor sollte in den westlichen Industrieländern der Konsum von Phosphorsäurehaltigen oder sonstige Säuren enthaltender Limonaden oder anderer säurehaltiger Lebensmittel (Tomaten, red bull) sein. Die Begrenzung auf weniger als einskommafünf Liter/die brachte bei geplagten PatientInnen dann schon Symptomfreiheit. Ziemlich banal: Ca, Mg, Temperatur, PNP (multipler Genese) und pAVk sind nach meiner Erfahrung immer noch die Haupteinflussfaktoren.
Avatar #830245
am Samstag, 24. Juli 2021 um 12:50

In manchen Fällen tuts auch Magnesium

Ich hatte jahrelang einen starken Magnesiummangel im Blut und ich hatte in dieser Zeit auch oft Waden- oder Fußkrämpfe.
Ich substituiere Magnesium daher (rd. 300 bis 450 mg tgl) und habe keine Krämpfe mehr.
Ich weiß, dass nicht in allen Fällen Magnesiummangel die Ursache von Krämpfen ist, aber man sollte, wenn man betroffen ist, sicher einen Versuch wagen. Es sei denn, es gibt Gründe, die eine Substitution von Magnesium ausschließen.
Andererseits sollte aber jeder, der einen nachgewiesenen Mangel hat, der Frage nachgehen, welche Ursache es für den Mangel gibt.

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