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am Samstag, 24. Juli 2021 um 12:42

Katastrophenschutz ist eine Katastrophe schlechthin

Bisher war ich der Meinung, dass bei uns der Katastrohenschutz nur auf dem Papier existiert. Ich war überrascht, dass es dafür zuständige Behörden und Minister gibt.
Denn wie bei der Pandemie auch, hätte ich als gutgläubige Bürgerin eigentlich erwartet, dass der Staat Vorsorge vür Ereignissen wie Katastrophen oder Pandemie getroffen hat und auch entsprechende Ausrüstungen und Schutzmaterialien eingelagert hat.
Umso überraschter bin bzw. war ich, als ich erfuht, dass ich doch wohl zu gutgläubig war.
Da die "weiter-so-Regierung" also in beiden Fällen nichts getan hat, sie hatte immerhin mind. 16 Jahre dafür Zeit, frage ich mich, ob das "Weiter-so" wirklich eine gute Vorgehendweise zukünftig ist?
Ich wählte allerdings nie diese Parteien mit dem suspekten "C" im Namen, wofür dieses C auch stehen mag (sicher nicht für "christlich").
Avatar #760232
am Samstag, 24. Juli 2021 um 13:44

Hortensie am Samstag, 24. Juli 2021, 12:42

Die Bundesrepublik, einschließlich Westberlins, hatte lange Zeit riesige Vorratshaltungen für Brennstoffe, Nahrungsmittel,Medizinprodukte etc. betrieben. Man hat das so etwa in den 80iger Jahren massiv heruntergefahren - und ganz sicher nicht aus Blödheit, sondern weil solche Lagerungen immense Summen kosten - durch die Lagerung selbst und durch den notwendigen tournusmäßigen Austausch. Das war eine rationale Entscheidung auf der Basis der Risikobeurteilung - und die lieben Bundesbürger sind ja bekanntlich die ersten, die am lautesten schreien wenn irgendwo Steuergelder vermeintlich unsachgemäß ausgegeben werden. Risikoanalysen werden laufend fortgeführt - macht z.B. jede Versicherung. Und auch wenn es Hortensie nicht für möglich hält : die Analysen und ihre Ergebnisse sind keine zeitlichen Konstanten. "Vom Rathaus kommend ist man (meist!) klüger". Hier wird das selbe unfaire Verhalten angelegt wie bei der Impfstoffbeschaffung : erst wütende Proteste weil nicht gleich in rauen Mengen gekauft wurde , dann Gezeter, weil irgend wann mehr Impfstoff da war als der Impfwilligkeit in der Bevölkerung entsprach. Nur mal so kleines Gedankenspiel hinsichtlich notwendiger Vorsorge : Wir wissen, was das jetzt alles kosten wird und wir müssen jetzt nach den wissenschaftlichen Prognosen mit solchen Kosten auch in der Zukunft rechnen. Daher ist es vorausschauender Katastrophenschutz, wenn der Bundestag eine laufende Sonderabgabe "Katastrophenprophylaxe " auf alle Einkünfte beschließt - schon vor dem 26.September 2021.
Auf das Geschrei bin ich mal gespannt. Aber kommen wird das ohnehin - hoffentlich.

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