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am Mittwoch, 28. Juli 2021 um 18:50

Inzidenz

Kommentar zur Nachricht
RKI-Papier: Inzidenz ist Leitindikator für Infektionsdynamik
vom Mittwoch, 28. Juli 2021
Positiv Getestete ohne Symptome sind gesund!
Was zählt sind Erkrankte, Hospitalisierte und an sars-cov-2 Verstorbene.
Ohne Symptome ist die Viruslast so gering, dass keine Ansteckung zu befürchten ist. So lautet ja auch das Argument, warum Geimpfte nicht ansteckend sind.
Avatar #104741
am Mittwoch, 28. Juli 2021 um 20:06

Revidierte Inzidenzzahlen sind erforderlich

Also erstens zum Wasweißichdennschon: auch asymptomatische Infizierte können das Virus verbreiten, das betrifft auch infizierte Geimpfte, insbesondere wenn es um die Delta-Variante geht
Zweitens zumRKI: Natütlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Inzidenz und Hospitalisierung bzw. Intendivaufnahmen. Aber man kann nicht dieselben Inzidenzzahlen aus dem Herbst 2020, in dem es keine Geimpften gab, für den Herbst 2021 zugrundelegen, in dem HOFFENTLICH 70-80% der Erwachsenen geimpft sind. Zur Zeit sind es Jüngere die infiziert sind und eine Inzidenz von 50 geht mit viel weniger schweren Erkrankungen einher. Also müssen die Inzidenzwerte, die für kritisch gehalten wird, erheblich revidiert werden
Avatar #659853
am Donnerstag, 29. Juli 2021 um 10:26

Sind beim rki die Sicherungen durchgebrannt?

Jetzt sind auch noch beim rki die Sicherungen durchgebrannt!

Das Ziel des Infektionsschutzgesetzes ist ja nicht, die einzelnen Bürger wie die Bevölkerung insgesamt vor Infektionen zu schützen, sondern sie vor BEDROHLICHEN bzw. TÖDLICHEN Infektionen zu schützen. Deshalb gibt es auch keinen Grund für einen Lockdown, wenn der halben Republik die Nase läuft….

Ernsthaft: das rki redet mit dieser bornierten Haltung dem nächsten Shutdown/Lockdown und damit dem endgültigen Ruin vieler Existenzen das Wort. Alle bisherigen Regularien sind an konkreten Inzidenzzahlen festgemacht und an sonst nichts anderem. Und dies gilt solange, bis alle Regularien ohne Ausnahme ein Update erfahren haben, oder bis der bisherige Maßstab durch einen die aktuelle Gesamtlage und die Bedrohung besser abbildenden ersetzt wurde.

Ein klares Bekenntnis für den inzwischen möglichen „klinischen Outcome“ (Hospitalisierungszahlen, Intensivbettenbelegung, Todesfälle) statt des Surrogatparameters Inzidenz, der selbst eine Funktion mehrerer Determinanten wie Infektiosität der aktuell vorherrschenden Variante, Impfstatus, Punktprävalenz in verschiedenen Gruppen der Bevölkerung etc. ist, würde auch endlich den Druck aus Kessel nehmen, was die unsägliche Debatte um die „Massenimpfung“ von Kindern und Jugendlichen betrifft.

Alle, die wir sachlich und wissenschaftlich analysierend nach adäquaten, funktionierenden Lösungen suchen, ärgern sich über die am Ende tödlichen Kollateralschäden, die einzelne, emotional getriebene Quertreiber (QuerDENKER suggeriert ja einen rational ablaufenden Prozess…) verursachen. Muss man da nicht verzweifeln, wenn man die fortgesetzte Kakophonie exponierter „Fachleute“ mitverfolgt?

Avatar #88255
am Donnerstag, 29. Juli 2021 um 11:02

Sie irren, klresch!

Ein Blick ins Gesetz kann sich lohnen:
"IfSG, §1:
(1) Zweck des Gesetzes ist es, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern."

Von schweren oder bedrohlich Infektionskrankheiten steht da nichts. Würde man §1 Abs. 1 sogar ganz wörtlich nehmen, müsste der Staat wegen Corna einen dauerhaften, strengsten Lockdown einführen, denn §1 IfSG spricht de facto jedem Bürger das absolute Recht zu, vom Staat vor jeglicher vermeidbarer Infektion geschützt zu werden. Grenzen staatlichen Handelns "nach oben hin" sind im IfSG nirgendwo konkret festgelegt, mehr noch, die staatlichen Eingriffsmöglichkeiten sind mittlerweile so massiv erweitert worden, dass das IfSG den Charakter eines Kriegsrechts angenommen hat.
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am Donnerstag, 29. Juli 2021 um 11:33

Ifsg

Na dann, gut Nacht!

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