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am Freitag, 24. September 2021 um 12:51

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Varianten von SARS-CoV-2: Wie viel Schutz noch bleibt
aus Deutsches Ärzteblatt 38/2021 vom Freitag, 24. September 2021
Ich bin zwar kein Mediziner, aber der Artikel enthält einige Passagen, die meiner Meinung nach dringender Revision bedürfen:
1.) "Um einen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 und dessen Varianten zu generieren, wird bei vielen der bis dato zugelassenen Impfstoffe das Oberflächenprotein Spike als mRNA/Lipidprotein-Komplex (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax® von Moderna) oder als doppelsträngige Gensequenz verpackt in der Kapsidhülle einer Adenovirusvariante (Vaxzevria® von AstraZeneca und der Coronaimpfstoff Janssen® von Johnson & Johnson) injiziert"
Das ist missverständlich, weil gerade keine Spike-Proteine injiziert werden.

2) "Auch Seren von 2-mal mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer oder dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpften Individuen wurden mit der P1-Variante getestet. Der Titer an Antikörpern, die in der Lage waren, P1 zu neutralisieren, war nach der Impfung mit BioNTech/Pfizer um das 2,5-Fache niedriger als der Titer an neutralisierenden Antikörpern gegen die Viktoria-Variante. "
Was ist die Viktoria-Variante bei den SARS-Cov2-Viren?

3) "Allerdings wurden auch nichtneutralisierende Antikörper im Serum entdeckt, welche die Beta-Variante erkannten. Nichtneutralisierende Antikörper können zwar die Infektion der Wirtszelle durch SARS-CoV-2 nicht verhindern, sie binden aber an das Virus und markieren es so für die Makrophagen, die dann das Virus aufnehmen und zerstören können."
Werden solche "nichtneutralisierende" Antikörper und deren Bindung an das Virus nicht eher als Problem für Impfstoffe angesehen, da sie infektionsverstärkend wirken (können)?

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