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Avatar #654929
am Mittwoch, 10. November 2021 um 11:42

"Bedarfe" bedarf einer Erklärung

Kommentar zum Print-Artikel
Bedarfe der Gesundheitsversorgung: Biografische und kulturelle Vielfalt beachten
aus Deutsches Ärzteblatt 42/2021 vom Freitag, 22. Oktober 2021
Wenn es von abstrakten Begriffen keinen Plural gibt, dann gibt es auch keine "Bedarfe" - oder?
MedDir a. D. Dr. Müsch
Avatar #615036
am Donnerstag, 11. November 2021 um 21:29

Poser-Trend zur ultimativen Freiheitsentgrenzung

Einst war Herr MedDir a. D. Dr. Müsch dem gesetzlichen Geltungsbereich der Deutschen Rechtschreibung unterworfen. «Bedarfe» hätte er nicht formulieren dürfen.

Es gibt ja einen Poser-Trend zur ultimativen Freiheitsentgrenzung. Wird das Deutsche Ärzteblatt (als Organ einer Körperschaft) geschützt, indem es in den gesetzlichen Geltungsbereich der Deutschen Rechtschreibung fällt, so meine Frage an die DÄ-Redaktion.
Avatar #615036
am Montag, 15. November 2021 um 12:02

Endpunkt der Gesundheitsversorgung ist die Lebenserwartung

Diversity ist in!

Doch – «Biografische und kulturelle Vielfalt» ist nur ein Surrogatparameter. Das Gesundheitsministerium hat Geld ausgeben, damit das Land an der Nase herumgeführt wird und von politischen Versäumnissen abgelenkt wird.

Bei aller Diversity und Vielfalt zählt als Endpunkt der Gesundheitsversorgung letztlich die Lebenserwartung. Und die ist seit Jahrzehnten in manchen Regionen miserabel. Beim einem der Schlusslichter wie Duisburg sind es fünf Jahre weniger als in bevorzugten Regionen (DOI: 10.3238/arztebl.2020.0493); bei dieser besonderen Form der biografischen und kulturellen Vielfalt hapert es zu Zeiten des Bergbaus seit einem Jahrhundert und immer noch.
Avatar #615036
am Montag, 29. November 2021 um 21:40

Gefahr durch gesellschaftlichen Mikro-Klimawandel im Gesundheitswesen Deutschland

Die Bundesärztekammer fällt nicht in den gesetzlichen Geltungsbereich der Deutschen Rechtschreibung, wurde mir gesagt, da die Bundesärztekammer keine Körperschaft ist, sondern lediglich eine Vereinigung von Körperschaften.

Auch andere Gesetze wie etwa das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gelten nicht für die Bundesärztekammer. Eine demokratische Selbstverpflichtung wie etwa ein Client-Relation-Management (transparentes Ärztekammer-Mitglied-Verhältnis zur Patienten- und Ärztebeteiligung) hat die BÄK niemals niedergeschrieben.

Wer einen Klimawandel in Arztpraxen und Kliniken möchte, muss die Verwaltung und die Funktionäre der BÄK und KBV fordern. Es gibt zu viele Mängel im Gesundheitswesen für Patienten und Akteure.

Für einen globalen Klimawandel kann einE jedeR mit seinem engagierten Einsatz im Gesundheitswesen Deutschland demokratisch Erfahrungen sammeln. Noch bei einem globalen Klimawandel versagt das Gesundheitswesen Deutschland schon längst als Detail vom Ganzen.

Stoppt die eigennützigen Trittbrettfahrer der verluderten geschichtlichen Entwicklung.