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am Donnerstag, 9. Dezember 2021 um 15:53

Widersprüchliche "Fakten" zu Omikron

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Omikron: Hochgradig übertragbar, Folgen noch schwer einzuschätzen
vom Mittwoch, 8. Dezember 2021
Zusammenfassung
Grob irreführend publizierte Pulliam-Studie/RSA: Sars-CoV-2-Infektionen/COVID-19-Erkrankungen mindestens 90 Tage vor dem 27. November 2021 seien nur in 1,275% aufgetreten, aber retrospektiv ausschließlich angeblich der Omikron-Variante zuzuordnen. Mein Kommentar dazu auf
https://www.doccheck.com/de/detail/articles/36469-omikron-der-genesenen-schreck
Wenn in der Studie von Pulliam et al. 2.796.982 SARS-CoV-2-Infizierte, die mindestens 90 Tage vor dem 27. November 2021 ein positives PCR-Testergebnis erhalten hatten, aufeinanderfolgend positive Tests im Abstand von mindestens 90 Tagen hatten, galten sie als Personen mit Verdacht auf Reinfektion mit der Omikron-Variante. Insgesamt traten 35.670 Reinfektionen auf. Das ist eine Wahrscheinlichkeit von nur 1,275%.
"Conclusion: Population-level evidence suggests that the Omicron variant is associated with substantial ability to evade immunity from prior infection. In contrast, there is no population-wide epidemiological evidence of immune escape associated with the Beta or Delta variants. This finding has important implications for public health planning, particularly in countries like South Africa with high rates of immunity from prior infection. Urgent questions remain regarding whether Omicron is also able to evade vaccine-induced immunity and the potential implications of reduced immunity to infection on protection against severe disease and death.

Wissenschaftlich grob irreführend geht die retrospektive Studie davon aus, dass nahezu alle Sars-CoV-2-Infektionen/COVID-19-Erkrankungen, die mindestens 90 Tage vor dem 27.11.2021 aufgetreten waren, ausschließlich der Omikron-Variante zuzuordnen wären.
Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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