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Avatar #107672
am Freitag, 27. Mai 2022 um 17:57

Dr.

Kommentar zur Nachricht
Ärztetag für gendergerechte Sprache in der Selbstverwaltung
vom Freitag, 27. Mai 2022
Ärztinnen, also sind nur Frauen gemeint, es braucht keine Gendersprache, dort würde es übrigens heißen müssen ArztInnen, oder Ärztennen, aber keinesfalls Ärztinnen, es braucht Gleichberechtigung.
Avatar #10011
am Freitag, 27. Mai 2022 um 19:29

Spaltung der Gesellschaft

Gerade heute habe ich eine repräsentative Umfrage (Civey) gelesen, nach der über 85% der Bevölkerung (und auch über 60% der Frauen) "gendergerechte" Sprache ablehnen und nicht einmal 10% der Bevölkerung sie befürworten. Warum lassen wir uns von einer kleinen Minderheit so bevormunden und vor uns hertreiben? Ich sehe die Gefahr, dass die Mehrzahl unserer Patientinnen und Patienten für abgehoben hält, wenn wir demnächst * und Kunstpausen vor jedem I verwenden.
Avatar #109328
am Freitag, 27. Mai 2022 um 21:12

Fassungslos

Als Ärztin für Allgemeinmedizin und praktizierende Zahnärztin, antworte ich auf Fragen nach meinem Beruf "Arzt", "Mediziner" oder "Zahnarzt". Weil der Beruf für mich geschlechtsneutral ausgeübt wird... ich bin ein Mensch (egal ob weiblich, männlich oder was auch immer), der seinen Beruf bestmöglich ausübt. Punkt.
Und ich bin fassungslos, wie sich junge Kolleginnen heute darüber Gedanken machen oder sich beklagen, dass sie sich unterrepräsentiert (Ja Himmel noch mal, dann stellt euch zur Wahl oder bewerbt euch) oder benachteiligt fühlen.
Als eine Frau Jahrgang 1966 habe ich mich NIE unterlegen oder benachteiligt gefühlt... und ich habe in der Chirurgie, in der Inneren Medizin (mit den damaligen Diensten !) und der Allgemeinmedizin gearbeitet, meine beiden Söhne ohne Elternzeit meines Mannes und ohne Großeltern grossgezogen, "nebenher" noch Zahnmedizin studiert und immer gearbeitet. OK, nicht immer in Vollzeit. Aber wenn Kinder /Familie möchte, da muss man eben auch beruflich etwas zurückstecken. Man kann nicht alles haben.
Worüber jammern die jungen Kollegen eigentlich?
Und jetzt noch diese kranke Kunstsprache..... völlig unnötig. Wie und als was sich jeder unter seinem Kittel fühlt, bleibt diesem doch ganz allein überlassen. Das gehört in den privaten Bereich, da soll jeder leben wie er mag, solange es in gegenseitigem Einverständnis geschieht und Kinder aussen vor sind. Im Beruf hingegen habe ich meine Leistung als ein beruflich qualifizierter Mensch zu erbringen, egal ob w/m/d !!!
Bezeichnenderweise gibt es in anderen Ländern nicht solche wirren Bestrebungen die eigene Sprache wegen den Befindlichkeitsstörungen einer Minderheit zu verhunzen. Im Italienischen z.B. ist es immer "il medico" ... egal ob männlich, divers oder weiblich.
Aber die Kultur ist auf dem Rückzug, ein Volk der Dichter und Denker sind wir schon lange nicht mehr. Also eigentlich auch egal, wenn wir nun auch noch unsere schöne Sprache kaputtmachen.
Avatar #746127
am Samstag, 28. Mai 2022 um 09:51

manieriert und abgehoben ...

... lässt eine selbstgefällige akademikerkaste (zu der auch ich gehöre) die einfachen leute zurück. schlimm.
Avatar #655344
am Sonntag, 29. Mai 2022 um 14:18

Peinlich

Es ist nur peinlich, wenn man sieht wie sich der DÄT von einer kleinen Gruppe Genderbesessener manipulieren lässt. Als ob es im Gesundheitswesen keine anderen und wichtigeren Probleme gäbe. Dass mit derartigen Diskussionen die Zeit der Delegierten verschwendet wird, ist auch als Ausdruck einer unfähigen Tagungsleitung zu sehen.

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