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am Samstag, 28. Mai 2022 um 13:27

Das DÄ verschweigt einzige definierte Risikogruppe der homosexuellen Männer

In diesem Artikel wird von Risikogruppen gesprochen, die einzig bekannte der homosexuellen Männer aber nicht benannt:
"190 Affenpocken-Fälle in Europa bestätigt
26.05.2022, 07:07 Uhr
In 19 Ländern außerhalb Afrikas sind bislang Fälle von Affenpocken aufgetaucht. Von der seltenen Krankheit sind vor allem junge Männer betroffen, die Sex mit Männern haben …
EU-Gesundheitsbehörden zufolge sind mittlerweile mehr als 200 Fälle von Affenpocken außerhalb Afrikas bestätigt worden. Insgesamt 19 Länder, in denen die Krankheit normalerweise nicht vorkommt, hätten mindestens einen Fall bestätigt, erklärte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). "Die meisten Fälle sind junge Männer, die sich selbst als Männer identifizieren, die Sex mit Männern haben. ...Am Montag hatte das ECDC in seiner ersten Risikobewertung die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung in der Allgemeinbevölkerung als "sehr gering", bei Personen mit mehreren Sexualpartnern jedoch als "hoch" eingestuft ...An Beginn der Aids-Krise erinnert"

Affenpocken werden laut Robert-Koch-Institut (RKI) durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Fälle wurden bisher insbesondere bei Männern diagnostiziert, die gleichgeschlechtlichen Sex haben. Darauf hatte am Dienstag auch Lauterbach hingewiesen: "Die Hauptrisikogruppe zum jetzigen Zeitpunkt sind Männer, die Sex mit anderen Männern gehabt haben. Und das muss man ansprechen können, um diese Gruppe zu schützen" .(https://www.n-tv.de/panorama/190-Affenpocken-Faelle-in-Europa-bestaetigt-article23358122.html)
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am Samstag, 28. Mai 2022 um 13:45

Was das Deutsche Ärzteblatt noch verschweigt...

Die jetzigen Verdachtsmomente bei bisher 12 offiziell bestätigten Fällen von Infektionen mit Affenpocken/monkeypox virus [MPXV] bedeuten keine Epidemie, keine Pandemie und kein Bedrohungsszenario. Der Berliner Infektiologe Professor Leif Sander von der Charité rechnet zwar mit einer „weiteren deutlichen Zunahme der Fälle“. Grund sei die lange Inkubationszeit. Zu beachten sei aber auch, dass MPV nicht so ansteckend sei, dass mit einer breitflächigen Ausbreitung wie bei SARS-CoV-2 nicht zu rechnen sei. „Es ist sehr ernst zu nehmen, aber wir sind vorbereitet.“

Doch die vermuteten Infektionswege sind dubios: Spanische Behörden gehen gegenwärtig der Vermutung nach, dass Partys der Gay Pride auf der Urlauberinsel Gran Canaria ein möglicher Infektionsherd gewesen sein könnten. Das berichtete die Zeitung „El País“ unter Berufung auf Quellen im Gesundheitssektor. An der vor allem von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) besuchten „Maspalomas Pride“ nahmen vom 5. bis 15. Mai etwa 80.000 Menschen aus Spanien und vielen anderen Ländern teil, wie die Zeitung berichtete. Männer aus Italien, aus Madrid sowie von der Insel Teneriffa, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sollen an den Feierlichkeiten teilgenommen haben. Auch einer der Berliner Infizierten soll dem Fest beigewohnt haben.

Ohne stigmatisieren zu wollen, das ist leider das krasse Gegenteil von Eigen- und Selbstverantwortung bzw. Solidarität und Subsidiarität im Krankheits- und Gesundheitswesen.

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, Facharzt für Allgemeinmedizin in Dortmund

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