aus gegebenem Anlass: Jens Spahn/CDU. Definition Trittbrettfahrer zweiter Ordnung (2/7)
Jens Spahn/CDU und große Teile der politischen Kaste leiden an massiven Defiziten der Kooperation. DOG UBI, die Doc-Opas gegen Unrecht-Bürokratie-Irrsinn wollen den Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn, den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und KV-Vorsitzende wie den KVNo-Chef Frank Bergmann fragen: „Wie haben Sie während Ihrer Amtszeit die Kooperation gestärkt, das gesellschaftliche Miteinander auf eine kulturell höhere Stufe der Organisation befördert?“
Durch das Versäumnis den Menschen „mehr Demokratie“ zu geben, empfängt die Politik eine gepfefferte Watsche beim Urteil der Bürger über die schwindende Demokratie. „Administrative Arroganz des Systems“ statt „Kooperation mit dem Leben“, nennen die Seniorärzte von DOG UBI (Doc-Opas gegen Unrecht-Bürokratie-Irrsinn) Gründe des Zorns. Trittbrettfahrer zweiter Ordnung sind unwissende Täter eines heuchlerischen institutionellen Win-Win auf Teufel komm raus.
Der Teletext im Ersten
tagesschau: Liveblog
Spahn: "Es war falsch, in eine so star- ke Abhängigkeit zu kommen" Seite 885, 30.09.2022 16:08
Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU) bedauert, dass sich Deutschland in ho- hem Maße von russischen Energieliefe- rungen abhängig gemacht hat. "Es war falsch, in eine so starke Abhängigkeit von Russland zu kommen", sagte er im Sender Bild TV. "Wie konnte es passie- ren, dass wir so stark in eine Abhän- gigkeit von einem einzelnen Land kom- men, das dann ja auch kein demokrati- scher Partner ist, sondern eine Auto- kratur? Das darf nie wieder passieren."
Zur Antwort auf die Frage von Jens Spahn nennt DOG UBI: Trittbrettfahrer erster Ordnung sind Menschen, die sich an einem öffentlichen Gut bereichern, ohne selbst dazu beizutragen, also nicht kooperieren.
Als Folge nicht gelungener Kooperation kommt es zur Bestrafung derer, die nicht kooperieren. Doch Strafen verursachen Kosten, zum Beispiel auch wegen möglicher Vergeltungsmaßnahmen.
Definition: Trittbrettfahrer zweiter Ordnung leisten zwar ihre Beiträge zu Gemeinschaftsgütern, meiden jedoch die Kosten, Kooperationsunwillige zu bestrafen.
Ein Wissen über Handwerkzeuge der Kooperation fehlt den Trittbrettfahrern zweiter Ordnung. Dann überwiegt Schiss den Mut. Doch Demokratie braucht Mut zum Gedeih.
Menschen in Institutionen haben die Pflicht, der Zivilgesellschaft durch Steigerung der Wohlfahrt, Demokratie und Kooperation zu dienen, drängt DOG UBI und wendet sich mit dieser Aufforderung gegen Unrecht-Bürokratie-Irrsinn.
KVNo-Wahl 2022. Chaos am Abgrund. 1.500 Stimmen weg! Wohin? (3/7)
Schwammig und spärlich ist der Bericht der nordrheinischen Selbstverwaltung über das Endergebnis der KVNo-Wahl 2022. Die Wahlbeteiligung war „etwa 45%“, 22.325 KVNO-Zwangsmitglieder waren wahlberechtigt zur Teilnahme an der Brief- und online-Wahl. Auf die gewählten Listen für die nächste VV entfielen 8.507 Stimmen; im Ergebnis wurden die gewählten Kolleginnen und Kollegen namentlich genannt. Das war‘s, mehr Infos gab`s nicht; ein historisch-katastrophales Ergebnis, kommentarlos der amtierenden KV-Chef. Nach KVNo-Art werden Probleme und unerwünschte Anfragen totgeschwiegen.
Typisch NRW! NRW ist kulturell geprägt von der einhundertjährigen Anwendung des Bergrechts – die Herrschenden in der Parteihochburg setzen sich immer durch – mit Biegen und Brechen.
„etwa 45%“ Wahlbeteiligung entspricht 10.046 abgegebenen Stimmen. Über den Verbleib von 1.500 Stimmen gibt es keinen Nachweis, es herrscht Schweigen. Wieviel Brief- und wieviel Online-Stimmen? Keine Angabe. „etwa 55%“ der Zwangsmitglieder haben die Stimmabgabe bei der KVNo-Wahl 2022 verweigert und damit die Ablehnung dieser Körperschaft und ihrer Führung zum Ausdruck gebracht. Aber es kommt noch schlimmer: 1.500 undeklarierte Stimmen könnten 15 Prozent ungültig-abgegebener Stimmen entsprechen. Die Ablehnung der KVNo hätte dann eine solide absolute Mehrheit. Hier ist der Punkt eines Systemversagens in der Demokratie erreicht.
Die Politik und die Landesregierung sind der Zivilgesellschaft verpflichtet; die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein als Körperschaft soll sie dabei unterstützen, wird aber von den Zwangsmitgliedern höchstgradig abgelehnt.
So manch ein Montan-Franky im Revier der Parteihochburg wird weiter die Tradition des Bergrechts pflegen und eine „verschärfte Zwangsverpflichtung“ ausrufen – zum Beugen unters KV-Joch wird das eRezept durchgeknechtet. Derweil verrecken die Menschen im Revier fünf Jahre früher als anderswo in Deutschland. Die erschreckende und mangelhafte Lebenserwartung im Revier ignoriert Montan-Franky mit dem Morgenstern.
KVNo-Wahl 2022, ach – null Hoffnung (3a/7) Ärzteschaft der Macht von Körperschaften ausgesetzt
135 INFOtext Di 25.10.22 16:10:20
INFOtext heute Nachrichten
KVNo-Rettung. Ärzteräte stoppen Verfall der Körperschaft
45 Prozent Wahlbeteiligung bei der KVNo-Wahl 2022, 1.500 undeklarierte Stimmen (15% ungültig gemach- te Stimmzettel?), Frank Bergmann wird ohne ge- wähltes Mandat für die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zum KVNo-Vorsitzenden wiedergewählt (einstimmig). Auskunft zu Details wird verweigert. Die Demokratie in NRW ist in Gefahr – durch die Ärzteschaft.
"Der Verfall der Körperschaft KVNo geschieht unter der Aufsicht von Karl-Josef Laumann/CDU, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen", stellt DOG UBI fest.
DOG UBI, die Doc Opas gegen Unrecht- Bürokratie-Irrsinn sehen das aktuelle KVNo- Geschehen mit Sorge. "Wir laufen bei der KVNo möglicherweise in eine Situation hinein, in der das reguläre Handeln der Körperschaft sich selbst einschränkt", erhebt DOG UBI seine Stimme gegen die Macht der durch Zwangs- beiträge finanzierten KVNo-nahen Medien.
"Der Verfall der KVNo wird weitergehen“, be- fürchtet DOG UBI. Der Niedergang hat einen stabilen Trend: In der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sind nahezu 50 Prozent Wiedergewählte und Bergmann und König wurden als KVNo- Vorstandsvorsitzende bestätigt. Stabiler Trend: Noch geringere Wahlbeteiligung bei der nächsten KVNo-Wahl in 2028, warnt DOG UBI.
"Wenn der Demokratieschutz mit der Pflicht zu Ärzteräten intensiviert würde, hätten wir eine gute Möglichkeit, der schwierigen Lage in der KVNo gegenzusteuern", empfiehlt DOG UBI.
Den Ach-Laut haben «KVNo, ach» als auch «Xi Jinping» ['xi: dschinping] gemeinsam. In der Lautschrift wird das „ch“ vom Ach-Laut als [x] dargestellt, also nicht schi, sondern chi ausge- sprochen, eben wie KVNo, ach! Neinzeichen. (Tipp: sagen Sie achim und lassen dann das a und m weg; der Laut im Englischen bei [Lox Ness].
Ach [ax] , Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hält Bürgerräte für sinnvoll. Zwanzig Jahre musste sich die Duisburger Politikerin in ihrer Heimatstadt die hartnäckige Forderung nach Bürgerbeteiligung anhören. Bas bewegt sich nun – wohl weiterhin im Montan- Paradeschritt der SPD Duisburg; die Herrscher in der Tradition des Bergrechts und der Partei- hochburg haben NRW und seine Körperschaften geprägt.
Im Deutschlandfunk sprach sich Bas für mehr „Partizipation der Bürger“ aus und nannte ausdrücklich „Bürgerräte“. https://www.deutschlandfunk.de/baerbel-bas-bundestagspraesidentin-100.html
Das als Ausblick für die Junge Ärzteschaft und auf „Ärzteräte“ in der Kassenärztlichen Vereinigung und in der Ärztekammer Nordrhein zur Rettung der Selbstverwaltung.