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Wer einen Arbeits­aufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.Wer einen Arbeits­aufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.

Avatar #87256
am Dienstag, 3. Februar 2004 um 16:27

bitte bitte nochmal ein paar Ratschlaege

Liebe Deutsch-Amerikaner,

wer kann mir grob ueber den Daumen gepeilt sagen, ob es sich lohnt, Dinge von einigem Wert (z.B. PC, kleinere Moebel- oder Einrichtungsstuecke, jede Menge Kleidung, Schuhe u.s.w.) zu verschiffen ? Ist es in jedem Fall billiger, drueben alles neu zu kaufen ?

Kann mir jemand Tips zur KFZ-Versicherung und zur Kran­ken­ver­siche­rung geben ?

Gibt es etwas bei der Eroeffnung eines Bankkontos zu beachten ?

Vielen Dank.
K.

Avatar #90444
am Dienstag, 3. Februar 2004 um 16:52

travel light

Nach meiner Erfahrung lohnt sich der Transport von Moebelstuecken i.d.R. nicht, da zum einen recht teuer, zum anderen viele Apartments etc. in USA (teil)moebliert kommen. Klamotten gibt es drueben meist guenstiger als in D, von daher eher weniger mitnehmen. Kfz-Versicherung muss man sich vor Ort umhoeren und einfach mal rumtelefonieren, z.T. sehr ortsabhaengige Raten. Kran­ken­ver­siche­rung (als resident wie ich mal annehme) gibt es nahezu immer ueber einen Gruppenvertrag des Krankenhauses zu recht guenstigen Konditionen (habe selbst dafuer ca. $20/Monat gezahlt).
Wichtige Dokumente, um die man sich gleich am nach Ankunft kuemmern muss sind die social security card und driver license. Benoetigt werden dazu die Geburtsurkunde, Pass, deutscher Fuehrerschein.
viel Spass in Amiland
Avatar #90916
am Dienstag, 3. Februar 2004 um 18:42

tiptap

-- gute moebel lohnt sich u.U. zu verschiffen. Ich wuerde damit aber warten bis du eine relativ feste wohnung hast.
-- Kleidung: Hier auch nicht mehr billiger.
-- KfZ: 'Liberty Mutual' ist ein landesweiter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Machen wenig werbung, sind aber meist am preiswertesten. Auf jeden fall die hoechste deckung fuer die Haftpflicht nehmen, die minimumdeckung ist oft nur $30k-$50k
-- KfZ versicherung zu kriegen kann am Anfang als Neuankoemmling nahezu unbezahlbar sein. Ich hatte fuer das erste jahr eine 'Reiseversicherung' von der 'Insurance Company of the State of Pennsylvania'. Die war zwar wesentlich teurer als meine jetzige, verglichen mit den Raten in NYC fuer 'male <30 not married' war es aber sehr bezahlbar.
-- Kran­ken­ver­siche­rung: Kommt als resident i.d.R. fuer wenig geld vom KH. Deckung ist recht lausig auch nicht fuer reisen nach D gueltig. PKV mit internationaler Deckung in D zu behalten lohnt sich nicht.
-- BU meist gibt es von der residency eine 'group disability insurance'. Ist aber meist nicht viel wert. Wenn du BU abschliesst dann darauf achten dass sie eine facharztspezifische police ist (sonst sagt die versicherung einem chirurgen der seine haende verloren hat z.b. er koenne ja schliesslich als psychiater oder versicherungsbuerokrat arbeiten.)
Avatar #87534
am Freitag, 6. Februar 2004 um 10:01

Vielen Dank

Vielen Dank raddoc und mwkonig. Werde nun doch nur mit Koffern reisen und kleine Gegenstände nach und nach im Flugzeug mitnehmen.
K

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Zusatzinfos

Mehr zu den USA

Eine Tätigkeit in den USA ist für Ärzte mit Approbation und seit dem 1.Juli 1998 auch für Ärzte im Praktikum innerhalb des sogenannten Residency Program (Weiterbildungsprogramm, das auch als Einstieg für Fachärzte notwendig ist) möglich. Voraussetzung für den Fall einer zeitlich begrenzten klinischen Tätigkeit in den USA (max. 7 Jahre) ist das ECFMG Standard Certificate. Es wird nach Bestehen von Step 1 und Step 2 des USMLE-Examens (United States Medical Licensing Examination), des TOEFEL-Tests (verlangt wird eine bestimmte Punktzahl) und des sogenannten Clinical Skills Assessment Test (CSA) ausgestellt. Die Prüfungen für Step 1 und Step 2 werden von dem ECFMG (Educational Commission for Foreign Medical Graduates in Deutschland in Testzentren in vier Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt und München) abgenommen. In diesem Jahr wurde der schriftliche Test durch einen Computer-Test ersetzt. Prüfungstermine werden über das ganze Jahr verteilt angeboten. Der CSA-Test, eine klinisch-praktische Prüfung wird jederzeit, jedoch nur in einem Testzentrum in Philadelphia angeboten

Für die Beantragung der sogenannten Green Card - Voraussetzung für eine langfristige Tätigkeit- ist schließlich noch die Absolvierung der 3. Stufe des USMLE-Examens notwendig.

Allgemeine Informationen über die Zulassung zum Arztberuf in den USA und eine Adressenliste der einzelnen Zulassungsbehörden sind erhältlich bei der:

Federation of State Medical Boards of the U.S. (FSMB)
400 Fuller Wiser Road
Suite 300
Euless, Tx 76039-3855
USA

Tel: (817) 571 2949
http://www.fsmb.org

Die offizielle Informationsbroschüre über die Tests mit den Anmeldeformularen schicken wir Ihnen auf Anforderung gerne zu, diese sind aber auch im Internet abrufbar unter:

Educational Commission for Foreign Medical Graduates
(ECFMG)
3624 Market Street
Philadelphia, PA 19104-2685, U.S.A.

Tel.: 001-215-386-5900
Fax: 001-215-387-9963
http://www.ecfmg.org

United States Medical Licensing Examination (USMLE)
3750 Market Street
Philadelphia, PA 19104-3190

Tel.: 001-215-590-9600
http://www.usmle.org

Erfahrungsbericht
Famulatur: „Für Frieden und Gesundheit in Boston“