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Avatar #87378
am Dienstag, 3. Januar 2006 um 09:55

Urteil des Habilitationsausschusses der Uni Tübingen zur "Neuen Medizin"

Das schrieb der Habilitationsausschuss der Uni Tübingen als Stellungnahme nach der Prüfung der "Habilitationsschrift" Hamers:

"In den Sitzungen des Habilitationsausschusses der Medizinischen Fakultät der Beklagten am 8.12.1981 und 19.1.1982 wurde Prof. Dr. Schrage - Frauenklinik - und Prof. Dr. Wilms - Medizinische Klinik, Abteilung Innere Medizin - beauftragt, über die eingereichte Arbeit ein Fachgutachten zu erstellen.
Am 2.2.1982 erstattete Prof. Dr. Schrage sein Gutachten. Darin ist ausgeführt, daß Form und Methodik der Arbeit den Grundregeln einer Habilitationsschrift nicht entsprechen. Der Kläger entwickle seine Ansichten nicht sachlich und prägnant, sondern der Stil der Arbeit sei geprägt durch persönlich-emotionale Momente. Auch nehme er keinerlei Bezug auf die vorhandene umfangreiche Literatur. Die Anschauungen des Klägers seien auch als Spekulation nicht zu akzeptieren.
Auch der Zweitgutachter Prof. Dr. Wilms legte in seinem Gutachten vom 11.3.1982 dar, daß Form und methodisches Vorgehen des Klägers in seiner Arbeit nicht den Regeln einer wissenschaftlichen Publikation entsprechen. Eine Auseinandersetzung mit der Literatur zu den Entstehungstheorien des Krebses fehle vollständig. Der Kläger äußere sich ohne sachliche Argumentation entweder polemisch oder sensitiv als Außenseiter der sogenannten Schulmedizin. Eine wissenschaftlichen Kriterien genügende, reproduzierbare Darstellung der Methodik insbesondere bei der Auswahl des Krankengutes und der Durchführung der Patientengespräche fehle ebenfalls vollständig. Die Nomenklatur des Klägers erwecke in vielen Bereichen den Eindruck einer Pseudowissenschaftlichkeit. Der vom Kläger postulierte zeitliche Zusammenhang zwischen Konflikt und Krebsentstehung sei an keinem der vom Kläger dargestellten Beispiele schlüssig nachgewiesen. Zusammenfassend ist der Gutachter der Auffassung, daß der Fakultät die Annahme der Arbeit als Habilitationsleistung nicht empfohlen werden könne, da diese an gravierenden formalen, methodischen und sachlichen Mängel leide.
Am 4.5.1982 lehnte der Habilitationsausschuß der Medizinischen Fakultät nach Bekanntgabe der Gutachten und abschließender Diskussion einstimmig die Anerkennung der eingereichten Arbeit des Klägers als Habilitationsleistung ab."

Avatar #88575
am Donnerstag, 5. Januar 2006 um 10:05

@Herrn Buck - o jemine, o jemine

Sehr geehrter Herr Buck!

Unsachlich sind die Beiträge zum Thema "Neue Germanische Medizin" deshalb, weil der Umgang mit der NGM und wie sie ausgeübt wird, absolut unprofessionell und stümperhaft ist.
Herr Hamer sitzt nicht im Gefängnis, weil er denkt, was er denkt. Das muß und soll erlaubt sein und ich gebe zu, daß an seinen Theorien durchaus was dran sein mag. Aber seine Art, seine Theorien durch zu setzen und sie als das einzig wahre hin zu stellen, ist unprofessionell, unkollegial, kostet Menschenleben und ist deshalb kriminell.
Von seinen Anstrebungen, das Ganze ernsthaft einer wissenschaftlichen Prüfung unterziehen zu lassen, habe ich nichts mitbekommen und bezweifle das auch. Das ist ja einer der Kritikpunkte, daß er sich jeder wirklich objektiven Überprüfung seiner "Methode" entzogen hat.
Andere schlecht zu machen, selbst aber keine wirkliche Alternative zu wissen, Abwarten ist keine Behandlung,das ist stümperhaft. Man hat nur das Recht zu kritisieren, wenn man eine wirkliche Alternative zu bieten hat. Und das ist ja wohl keine!
Es freut mich, wenn Sie Ihren Hodentumor überlebt haben. Aber sind Sie ehrlich zu sich selbst? Hat bei Ihnen jemals eine echte Diagnostik statt gefunden? Hat jemals ein Pathologe einen Befund von Ihnen erhoben?
Die Diagnose Krebs darf nur gestellt werden, wenn der Pathologe ein eindeutiges Präparat auf dem Tisch hat!
Also nochmals: Schalten Sie Ihr Gehirn ein und kommen Sie in der Realität an! Nichts gegen seinen Tumor zu tun, mag ja eine natürliche Sache sein; mit der natürlichen Folge Tod. Im 22. Jahrhundert, in dem man ganz andere medizinische Probleme lösen kann, ist sie sicher nicht zeitgemäß.

Grüße Ekaterina
Avatar #87378
am Dienstag, 17. Januar 2006 um 10:52

Link zur Dokumentation

http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm

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