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Wer einen Arbeits­aufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.Wer einen Arbeits­aufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.

Avatar #89915
am Montag, 25. Dezember 2006 um 18:33

DEAA nur für Europa gut

Jedes Land kocht sein eigenes Süppchen. Und je gefragter die Arbeitskraft, desto leichter werden formale Qualis anerkennt.

In D hast du ohne deutschen FA schlechtere Karten
In Uppsala (S) machen sie Theater wegen deutscher Doktorarbeit
In England würden sie mich nur wegen meines FRCAs nehmen
Alle, die das DEAA nicht haben, machen es gerne schlecht (Neid?)

Mein Tipp: Nimm das DEAA mit (Achtung: es gibt auch eine mündliche Prüfung ein halbes Jahr später), so schwer ist es nicht . Wer weiss, wozu du es nochmals brauchst.

LInné
Avatar #91399
am Mittwoch, 27. Dezember 2006 um 12:15

so schlecht nicht

Hallo Linne,

als DEAA und FRCA waere ja mal interessant von Dir etwas zum Vergleich der beiden Pruefungen (bzw. des Primary) zu hoeren.
Du schreibst: "Alle, die das DEAA nicht haben, machen es gerne schlecht (Neid?)"...

In D ist das sicher richtig, auch an der Uni haben es naemlich laengst nicht alle, auch die Oberaerzte nicht. Aber in GB, glaube ich, lachen sie schon mit Recht drueber (wurde dort mehrfach belaechelt als ich den ersten Teil davon machte), denn das FRCA scheint mir eindeutig haerter.
Machen wuerde ich das Ding aber in jedem Fall. In Europa ein guter Namenszusatz, aber ab und an las man im BMJ auch mal Stellen in USA mit Wunsch nach Anaesthesisten mit DEAA, manche Amis kennen es also offenbar doch, wenn auch wohl die wenigsten.

Deine Einschaetzung waer mal interessant,

besten Gruss, s
Avatar #91974
am Samstag, 13. Januar 2007 um 18:34

oz, an waldecker

hi waldecker,

bist du noch du und machst gas hier?
wenn ja haette mal ein paar fragen bezueglich provider number und private cases. bin zwar noch 2 jahre vom fellowship und dem Part 2 entfernt, wuerde aber gerne vorplanen...
Avatar #91875
am Montag, 15. Januar 2007 um 03:48

Ja, bin in OZ,

mit Fellowship und provider number etc.
Wegen weitergehender Fragen kannst ja direkt mailen, wenn du meine Adresse nicht mehr hast kurz Bescheid geben.
Cheers
waldecker
Avatar #90444
am Samstag, 20. Januar 2007 um 22:54

fuer die Amis kaum sinnvoll

Ich habe selbst residency, fellowship und board exam in der Anaesthesie bei den Amis gemacht, dann 2 Jahre D und Facharzt, und jetzt wieder zurueck in USA. Ein nicht US-amerikanisches Facharztzeugnis ist fuer die Amis leider nicht von Belang, wird auch nicht in irgendeiner Weise angerechnet. Bei den z.Zt. steigenden Bewerberzahlen fuer die Anaesthesie wird sich das kurzfristig auch kaum aendern.
Zum DEAA nur soviel: das ist eine vom Konzept her gute Idee, die allerdings z.Zt. noch keinerlei offizielle Legitimierung hat. Innerhalb Europas und an einer deutschen Uni mag das evtl. hilfreich sein. Letztlich entscheidend fuer die Arbeitsaufnahme in einem anderen europaeischen Land ist die Facharztanerkennung in einem anderen Mitgliedstaat und nicht ein etwaiges DEAA Zeugnis.

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Zusatzinfos

Mehr zu den USA

Eine Tätigkeit in den USA ist für Ärzte mit Approbation und seit dem 1.Juli 1998 auch für Ärzte im Praktikum innerhalb des sogenannten Residency Program (Weiterbildungsprogramm, das auch als Einstieg für Fachärzte notwendig ist) möglich. Voraussetzung für den Fall einer zeitlich begrenzten klinischen Tätigkeit in den USA (max. 7 Jahre) ist das ECFMG Standard Certificate. Es wird nach Bestehen von Step 1 und Step 2 des USMLE-Examens (United States Medical Licensing Examination), des TOEFEL-Tests (verlangt wird eine bestimmte Punktzahl) und des sogenannten Clinical Skills Assessment Test (CSA) ausgestellt. Die Prüfungen für Step 1 und Step 2 werden von dem ECFMG (Educational Commission for Foreign Medical Graduates in Deutschland in Testzentren in vier Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt und München) abgenommen. In diesem Jahr wurde der schriftliche Test durch einen Computer-Test ersetzt. Prüfungstermine werden über das ganze Jahr verteilt angeboten. Der CSA-Test, eine klinisch-praktische Prüfung wird jederzeit, jedoch nur in einem Testzentrum in Philadelphia angeboten

Für die Beantragung der sogenannten Green Card - Voraussetzung für eine langfristige Tätigkeit- ist schließlich noch die Absolvierung der 3. Stufe des USMLE-Examens notwendig.

Allgemeine Informationen über die Zulassung zum Arztberuf in den USA und eine Adressenliste der einzelnen Zulassungsbehörden sind erhältlich bei der:

Federation of State Medical Boards of the U.S. (FSMB)
400 Fuller Wiser Road
Suite 300
Euless, Tx 76039-3855
USA

Tel: (817) 571 2949
http://www.fsmb.org

Die offizielle Informationsbroschüre über die Tests mit den Anmeldeformularen schicken wir Ihnen auf Anforderung gerne zu, diese sind aber auch im Internet abrufbar unter:

Educational Commission for Foreign Medical Graduates
(ECFMG)
3624 Market Street
Philadelphia, PA 19104-2685, U.S.A.

Tel.: 001-215-386-5900
Fax: 001-215-387-9963
http://www.ecfmg.org

United States Medical Licensing Examination (USMLE)
3750 Market Street
Philadelphia, PA 19104-3190

Tel.: 001-215-590-9600
http://www.usmle.org

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Famulatur: „Für Frieden und Gesundheit in Boston“