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Wer einen Arbeits­aufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.Wer einen Arbeits­aufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.

Avatar #90444
am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 03:11

falsche url

muss heissen http://www.theaba.org, viel Erfolg
Avatar #91439
am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 15:42

Objektiv und subjektiv

Sicher gibt es keinerlei Zweifel daran, dass die Verdienstmoeglichkeiten in USA, wenn die beschriebenen Huerden genommen sind, besser sind.
Ich gebe nur nochmal zu Bedenken, dass Geld nicht alles ist. In die USA zu gehen, heisst, einer voellig anderen Lebensphilosophie gegenueber zu stehen. Der moechte man als Europaer nicht unbedingt an jedem Ort begegenen. Anders ausgedrueckt: wer moechte denn zB nach Jefferson,MO oder Springfield, Il auswandern? Vieles in dem neuen Leben dreht sich ums Geld und ums Shoppen, und meist geht ohne Auto nix (wenngleich sich das grade aendert).
Wenn man Kinder hat, dann muss man eben damit klar kommen, dass die einem manchmal retrarded vorkommen, denn es fehlt eindeutig die Diversitaet. Warum sollen die hier etwas anderes ueber zb D lernen als das dritte Reich. Will man das nicht, dann muss man nochmal viel Geld hinlegen fuer die Ausbildung. Es ist fuer die Zukunft der Kinder sicher gesorgt, denn fuer eine lokale collegeausbildung und eine Karriere ist sicher moeglich, aber das kann sich durchaus im Mikrokosmos der Stadt stattfinden, wo man gelandet ist. Die Kinder wachsen ganz anders auf, als es Ihre Eltern waren. Und es gibt eben keine Bratwurst, Raclette, Trip in die Schweiz oder Frankreich. Kaffee wird eben im Gehen getrunken!
Und das alles, basierend auf der Tatsache, dass alles gut laeuft. Wie schonmal gesagt, solange Geld verdient wird, es alles gut, faellt das weg, dann wirds eng. Einen fuersorglichen Sozialstaat sucht man hier vergebens.
Alles etwas negativ ausgedrueckt, zugegeben. Aber so ist es eben. Wer unter den 7200 Merck Leuten ist, die gefeuert wurden, ist ploetzlich eben nicht mehr versichert etc.
Alle Laender haben Vor- und Nachteile, was das Leben angeht. Die Leute vor Ort wissen es nicht besser. Ihr habt die Wahl.
Viele Gruesse
Jan
Avatar #89077
am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 17:03

Die Deutschen und Ihre Meinung ueber die USA

Dein Beitrag enthaelt sehr viel richtiges, nur...
...welche kulturelle Instanz entscheidet eigentlich, was kulturell
hoeherwertiger ist, Kaffeetrinken im Gehen oder Europaeische
Kaffeehaeuser?
...Springfield, IL ist sicherlich haesslich, aber wie schoen sind
denn 50er Jahre Fussgaengerzonen in Ostwestfalen oder
Industrieanlagen bei Bitterfeld?
...US-Schueler sind haeufig erschreckend ungebildet, da hast Du
natuerlich recht, aber schon mal an einer deutschen Hauptschule
nachgefragt, wer amerikanische Aussenministerin oder deutscher
Bundespraesident ist? Davon abgesehen - in keinem
europaeischen Land ist Kinderbildung dermassen abhaengig von
Einkommen und Status der Eltern wie in Deutschland. Dies ist
nach 50 Jahren politischer Mitbeteiligung der Sozialdemokraten
ein Beispiel fuer das grosse Versagen der politischen Eliten (ein
Wort, bei dem viele Deutsche tachykard werden) sowie der SPD
im Besonderen in diesem Land.

Was ich damit sagen will, ist, dass Du mit Deinen Aussagen zu
den USA durchaus Recht hast, nur dass wir Deutschen uns nicht
das Recht herausnehmen sollten, unser Land in irgendeiner Art
und Weise als kulturell/politisch hoeherwertig zu betrachten. Hier
werden historisch, wirtschaftlich und sonstwie begruendete
Minderwertigkeitskomplexe in eine angebliche kulturelle
Hoeherwertigkeit sublimiert, die nach genauer Betrachtung der
Tatsachen der Realitaet nicht standhaelt. Dies ist natuerlich nur
meine Meinung.

Ich war schon in vielen Laendern, aber die mit Abstand
liberalsten, offensten und freundlichsten Menschen habe ich
bislang in den USA kennengelernt. Da koennen sich viele
europaeische Laender ein Stueck abschneiden (Meinung der
Englaender zu Deutschen, der Italiener zu Einwanderern aus
Nordafrika, der Franzosen zu Amerikanern usw. usf.). Im
Uebrigen - waehrend ein Mensch mit "Migrationshintergrund" wie
Obama in den USA Harvard besucht und Praesident wird, sind
Mitbuergern mit "Migrationshintergrund" in Deutschland haeufig
trotz Intelligenz und Leistungswillen alle Aufstiegschancen von
vornherein verschlossen oder kaum zugaenglich.

Ist zwar alles voellig OT, musste aber mal gesagt werden.

Avatar #87250
am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 17:25

Da lachen ja die Hühner

entschuldige.

Schön, dass Obama Harvard besucht hat. Frage wie er dahin gekommen ist. Auch in Deutschland kommen Ausländerkinder auf Universitäten.
Wer hinter Obama die Fäden zieht, ist ja noch nicht klar. Er sicher nicht.
Da wäre es sicherlich interessant zu hören, was hinter der Figur Obama wirklích steckt und welche Lebenshistorie er hat. Bisher ist es eine Kultfigur und die Hosen muss er erstmal runter lassen.
Avatar #89077
am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 17:48

...

http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)

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Zusatzinfos

Mehr zu den USA

Eine Tätigkeit in den USA ist für Ärzte mit Approbation und seit dem 1.Juli 1998 auch für Ärzte im Praktikum innerhalb des sogenannten Residency Program (Weiterbildungsprogramm, das auch als Einstieg für Fachärzte notwendig ist) möglich. Voraussetzung für den Fall einer zeitlich begrenzten klinischen Tätigkeit in den USA (max. 7 Jahre) ist das ECFMG Standard Certificate. Es wird nach Bestehen von Step 1 und Step 2 des USMLE-Examens (United States Medical Licensing Examination), des TOEFEL-Tests (verlangt wird eine bestimmte Punktzahl) und des sogenannten Clinical Skills Assessment Test (CSA) ausgestellt. Die Prüfungen für Step 1 und Step 2 werden von dem ECFMG (Educational Commission for Foreign Medical Graduates in Deutschland in Testzentren in vier Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt und München) abgenommen. In diesem Jahr wurde der schriftliche Test durch einen Computer-Test ersetzt. Prüfungstermine werden über das ganze Jahr verteilt angeboten. Der CSA-Test, eine klinisch-praktische Prüfung wird jederzeit, jedoch nur in einem Testzentrum in Philadelphia angeboten

Für die Beantragung der sogenannten Green Card - Voraussetzung für eine langfristige Tätigkeit- ist schließlich noch die Absolvierung der 3. Stufe des USMLE-Examens notwendig.

Allgemeine Informationen über die Zulassung zum Arztberuf in den USA und eine Adressenliste der einzelnen Zulassungsbehörden sind erhältlich bei der:

Federation of State Medical Boards of the U.S. (FSMB)
400 Fuller Wiser Road
Suite 300
Euless, Tx 76039-3855
USA

Tel: (817) 571 2949
http://www.fsmb.org

Die offizielle Informationsbroschüre über die Tests mit den Anmeldeformularen schicken wir Ihnen auf Anforderung gerne zu, diese sind aber auch im Internet abrufbar unter:

Educational Commission for Foreign Medical Graduates
(ECFMG)
3624 Market Street
Philadelphia, PA 19104-2685, U.S.A.

Tel.: 001-215-386-5900
Fax: 001-215-387-9963
http://www.ecfmg.org

United States Medical Licensing Examination (USMLE)
3750 Market Street
Philadelphia, PA 19104-3190

Tel.: 001-215-590-9600
http://www.usmle.org

Erfahrungsbericht
Famulatur: „Für Frieden und Gesundheit in Boston“