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Der Nachwuchs geht

Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

Avatar #109099
am Sonntag, 20. März 2011 um 19:40

zurueck nach deutschland

Ich arbeite seit 10 Jahren als Allgemeinarzt in England und erwaege nach Bayern zurueckzukehren. Gibt es Kollegen, die einen aehnlichen Schritt unternommen haben und mir Ihre Erfahrunge mitteilen koennen.
Hatten Sie Probleme bei der Anerkennung als Allgemeinarzt in Deutschland? Haben Sie sich im Bezug auf die Arbeistsbedingungen verschlechtert? In Blogs lese ich ueber Regresszahlungen, Kodierung, ausufernde Buerokratie? Trifft das zu oder ist es ubertrieben? Kann man in Deutschland als Allgemeinarzt gut Medizin betreiben? Kann man sich auf medizinische Belange konzentrieren oder muss man mehr als Geschaeftsmann taetig sein?
Ueber Erfahrungew waere ich dankbar.
mit vielen Gruessen aus England
Avatar #111047
am Samstag, 23. April 2011 um 16:31

zurück trotz der Bedingungen

Hi, bin seit 2 Jahren aus Schweden (dort 5 JAhre im KH) wieder in Deutschgland,
aber sicher nicht wegen der hiesigen Arbeitsbedingungen, sonder trotz der
Verhältnisse. Arbeite weiterhin als Internist im Krankenhaus und habe Glück, daß
der Chef und die Verwaltung Verständnis für z.B. Teilzeitarbeitswünsche haben.
Habe mir allerdings jetzt eine Niesche ausgesucht (Palliativmedizin) in der man
noch normal arbeiten kann. Praxis? Der deutsche Allgemeinmediziner betreut im
Schnitt 255 Patienten pro Woche. Das sagt doch schon alles. Europaweit
absolute Spitze! Und das ist auch im MVZ nicht besser, selbst wenn da einiges an
der (von uns Ärzten uns selbst verordneten) Bürokratie wegfallen mag. Mein Tip,
wenn Du Dich anstellen lassen willst: sage bei den Verhandlungen genau, was
Du für Vorstellungen hast, vereinbare diese schriftlich, und arbeite als erstes mal
für ein paar Tage probehalber mit. Bin (mit meiner Familie) trotzdem froh, daß
wie wieder in Deutschland sind, aber wie gesagt trotz, nicht wegen der
Bedingungen (und der meisten Kollegen, es muß leider gesagt sein)
Avatar #672773
am Dienstag, 24. Dezember 2013 um 14:44

Rückkehr nach deutschland

Nach 13 Jahren in der Allgemeinmedizin in Grossbritannien erwäge ich mit meienm Sohn und Mann nach Deutschland zurückzukehren. Die Gründe sind vielfältig und ich werde sicher die Allgemeinmedizin der Briten vermissen. Ich habe in den letzten Jahren etwas hospiziert und suche eine Stelle als angestellte Ärztin in Ostwestfalen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen, Tipps für mich? Danke

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