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Ausland

Schweizer Kliniken testen Blockchain-Tech­nologie

Donnerstag, 16. Januar 2020

/Tobias.S, stock.adobe.com

Zürich – In der Schweiz haben mehrere Krankenhäuser erstmals ein System getestet, bei dem die Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten über die sogenannte Blockchain-Technologie sichergestellt wird.

Dazu werden die einzelnen Transaktionsschritte in der Lieferkette unveränderbar und mit einem gemeinsamen Konsens in der Blockchain ab­gelegt.

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Voraussetzung der neuen Medical Device Regulation (MDR) ist, dass Medizinprodukte grundsätzlich über eine Identifikationsnummer (Unique Device Identification, UDI) verfü­gen.

Die blockchainbasierte Infrastruktur erlaubt es den Kliniken nun, ihre Bestellungen ohne Transaktionsintermediäre oder Direktanbindung durchzuführen.

Durch den Netzwerkansatz ist es darüber hinaus möglich, alle an der Lieferkette beteilig­ten Akteure auf einer gemeinsamen Vertrauensbasis einzubinden.

Konkret heißt das: Vom Hersteller über die smarte Logistik bis hin zum Patientendossier soll es künftig möglich sein, eine sichere und rückverfolgbare Lieferkette für Medizinprodukte auszugestalten. © hil/sb/aerzteblatt.de

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