MedizinWissenschaftTrends des Substanzkonsums und substanzbezogener Störungen
Wissenschaft

MEDIZIN: Originalarbeit

Trends des Substanzkonsums und substanzbezogener Störungen

Auswertung des Epidemiologischen Suchtsurveys von 1995 bis 2018

Trends in substance use and related disorders—analysis of the Epidemiological Survey of Substance Abuse 1995 to 2018

Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 585-91; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0585

Seitz, Nicki-Nils; Lochbühler, Kirsten; Atzendorf, Josefine; Rauschert, Christian; Tim; Pfeiffer-Gerschel; Kraus, Ludwig

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Hintergrund: Veränderungen des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen und Medikamente sowie substanzbezogener Störungen erlauben es, die zu erwartenden negativen Folgen für die Bevölkerung abzuschätzen.

Methode: Es werden Trends des Konsums von Tabak, Alkohol, Cannabis und anderen illegalen Drogen, der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa sowie Trends substanzbezogener Störungen nach dem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-IV) analysiert. Datengrundlage sind neun Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys (ESA) zwischen 1995 und 2018. Die Datenerhebung erfolgte schriftlich oder im Methodenmix anhand von schriftlichen und internetbasierten Befragungen oder telefonischen Interviews.

Ergebnisse: Die geschätzten Prävalenzen des Tabak- und Alkoholkonsums sowie der Einnahme von Hypnotika/Sedativa nahmen im zeitlichen Verlauf ab. Gegenläufige Trends der Prävalenzen ließen sich mit einer Zunahme des Cannabiskonsums, des Konsums anderer illegaler Drogen und der Einnahme von Analgetika beobachten. Die Trends substanzbezogener Störungen wiesen mit Ausnahme erhöhter Prävalenzwerte im Jahr 2012 für Nikotin (Abhängigkeit), Alkohol (Missbrauch und Abhängigkeit) sowie Analgetika und Hypnotika/Sedativa (jeweils Abhängigkeit) keine signifikanten Änderungen gegenüber dem Referenzwert von 2018 auf.

Schlussfolgerungen: Trends des Tabak- und Alkoholkonsums sprechen für eine künftige Abnahme der Bevölkerungsbelastung durch Morbidität, Mortalität und ökonomische Kosten. Bei Cannabis ist eine gegenläufige Entwicklung nicht auszuschließen. Die zeitliche Entwicklung der Prävalenz der Abhängigkeit von Analgetika lässt keine Zunahme erkennen. Die Zunahme des Gebrauchs von Analgetika ist jedoch kritisch zu hinterfragen.

LNSLNS

Tabakkonsum war in den Jahren 2006 und 2016 weltweit der führende Risikofaktor für frühzeitige Mortalität und den Verlust an Lebensjahren durch Behinderung (e1). Im Jahr 1990 lag Tabakkonsum noch an dritter Stelle von 86 verglichenen Risikofaktoren. Alkoholkonsum war im Jahr 2016 viertgrößter (1990 fünftgrößter) Risikofaktor, während der Konsum illegaler Drogen in der Hierarche die 18. Stelle (1990 die 21. Stelle) belegte. In den USA wurde die Zunahme der Verordnung von Analgetika im Zusammenhang mit der Verdreifachung der Zahl der Opioidüberdosierungen zwischen 2010 und 2014 (1, 2) und einer Abnahme der Lebenserwartung diskutiert (3).

Beobachtungen von Veränderungen im Gebrauch psychoaktiver Substanzen und Medikamente sowie substanzbezogener Störungen erlauben es, das Ausmaß zu erwartender negativer Folgen in der Bevölkerung zu beurteilen, und sind dadurch weitreichend gesundheitspolitisch von Bedeutung (e2). Trends von Konsumindikatoren lassen aufgrund des kausalen Zusammenhangs zwischen Konsum und negativen Folgen wie Morbidität und Mortalität Rückschlüsse auf die Entwicklung künftiger negativer Folgen zu. Mit dem Epidemiologischen Suchtsurvey (ESA) liegen seit 1995 wiederholte Querschnittsbefragungen zum Substanzkonsum und zu substanzbezogenen Störungen in der Erwachsenenbevölkerung (18 bis 64 Jahre) vor (4).

Ziel der vorliegenden Studie ist die Analyse von

  • Trends des Konsums von Tabak, Alkohol, Cannabis, anderen illegalen Drogen sowie der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa
  • Trends substanzbezogener Störungen nach dem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-IV).

Methode

Datengrundlage bilden neun Erhebungen des ESA aus den Jahren 1995 bis 2018 (ab 1997 jedes dritte Jahr). Die Änderung der in die Erhebung eingeschlossenen Altersgruppen im Beobachtungszeitraum erlaubt die Analyse zeitlicher Trends nur für den Altersbereich von 18 bis 59 Jahren (Informationen zu den einzelnen Erhebungen im eMethodenteil). Die Daten wurden schriftlich oder im Methodenmix anhand von schriftlichen und internetbasierten Befragungen oder telefonischen Interviews erhoben (Details zur komplexen Stichprobenerhebung im eMethodenteil). Es wurden der Konsum und die Konsummenge von Tabak und Alkohol, der Konsum von Cannabis und mindestens einer illegalen Droge und sowie der Konsum von Medikamenten erfasst (Details zu den Erhebungsinstrumenten im eMethodenteil). Die Erfassung substanzbezogener Störungen (Missbrauch, Abhängigkeit) orientiert sich am Münchener Composite International Diagnostic Interview (M-CIDI, [5, 6]). Diagnosen erfolgten anhand der Kriterien des DSM-IV (7).

Die geschlechtsspezifischen Analysen der zeitlichen Entwicklung des Substanzkonsums und substanzbezogener Störungen basieren auf binomialen logistischen Regressionsmodellen (Details zu den statistischen Analysen im eMethodenteil). Anhand der Einflussvariable Zeit wurde der Trend hinsichtlich Tendenz und Verlauf beurteilt. Ein statistischer Test zum Unterschied zwischen Geschlechtern wurde nur dann vorgenommen, wenn bei Männern und Frauen ein ähnlicher Trend vorlag. Die Prävalenzen, die mittleren vorhergesagten Prävalenzen und die 95-%-Konfidenzintervalle sind pro Erhebungsjahr und Geschlecht grafisch dargestellt. Trendanalysen substanzbezogener Störungen wurden für die Gesamtstichprobe – mit dem Jahr 2018 als Referenzjahr – für die kategoriale Variable Erhebungsjahr vorgenommen (geschlechtsspezifische Daten und ausführliche Darstellung der Ergebnisse in den eGrafiken und eTabellen). Aufgrund des komplexen Stichprobendesigns (Details zur komplexen Stichprobenerhebung im eMethodenteil) wurden in jedem Erhebungsjahr Gewichtungen verwendet. Diese berücksichtigen unter anderem die Verteilung von Bundesland, Gemeindegrößenklasse, Geschlecht und Geburtsjahrgang in der bundesdeutschen Bevölkerung. Um die Effekte des mehrstufigen Auswahlverfahrens zu berücksichtigen, wurden Standardfehler basierend auf Taylorreihen berechnet (8). Das Signifikanzniveau wurde auf 5  % festgelegt.

Übersicht über die Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys 1995–2018
Übersicht über die Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys 1995–2018
eTabelle 1
Übersicht über die Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys 1995–2018
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen
eTabelle 2
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Tabakkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Tabakkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 3
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Tabakkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für tägliches Rauchen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für tägliches Rauchen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 4
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für tägliches Rauchen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen
eTabelle 5
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Alkoholkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Alkoholkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 6
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Alkoholkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für episodisches Rauschtrinken nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für episodisches Rauschtrinken nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 7
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für episodisches Rauschtrinken nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten
eTabelle 8
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Cannabiskonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Cannabiskonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 9
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Cannabiskonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für den Konsum mindestens einer illegalen Droge nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für den Konsum mindestens einer illegalen Droge nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 10
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für den Konsum mindestens einer illegalen Droge nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Ergebnisse der Regressionsmodelle der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen
Ergebnisse der Regressionsmodelle der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen
eTabelle 11
Ergebnisse der Regressionsmodelle der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Analgetika nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Analgetika nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 12
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Analgetika nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Hypnotika/Sedativa nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Hypnotika/Sedativa nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 13
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Hypnotika/Sedativa nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige (12-Monats-Prävalenz)
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige (12-Monats-Prävalenz)
eTabelle 14
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige (12-Monats-Prävalenz)

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Regressionsmodelle für die Trends des Substanzkonsums werden zur besseren Lesbarkeit verkürzt dargestellt. Eine ausführliche Darstellung der statistischen Analysen und der Ergebnisse findet sich im eMethodenteil sowie in den eGrafiken und eTabellen.

Tabak

Die Prävalenz des Tabakkonsums zeigt bei beiden Geschlechtern einen fallenden Trend, wobei die Prävalenzen bei Frauen stärker abnehmen als bei Männern. Ein vergleichbarer Trend ist bei der Prävalenz des täglichen Tabakkonsums von Frauen und Männern zu beobachten (Grafik 1, Tabelle 1).

Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 1
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Trendverläufe nach Substanzkonsum und Geschlecht
Trendverläufe nach Substanzkonsum und Geschlecht
Tabelle 1
Trendverläufe nach Substanzkonsum und Geschlecht

Alkohol

Die Alkoholkonsumprävalenz weist bei beiden Geschlechtern einen fallenden Trend auf. Der Rückgang fällt bei Frauen stärker aus als bei Männern. In der Prävalenz des episodischen Rauschtrinkens liegt bei Frauen ein steigender, bei Männern ein fallender Trend vor (Grafik 2, Tabelle 1).

Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 2
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht

Illegale Drogen

Die Prävalenz des Cannabiskonsums zeigt bei beiden Geschlechtern einen steigenden Trend. Tendenziell steigt der Anteil der Cannabiskonsumenten bei Frauen stärker als bei Männern. Die Prävalenz des Konsums mindestens einer anderen illegalen Droge (Amphetamin/Methamphetamin, Ecstasy, LSD, Heroin/andere Opiate oder Kokain/Crack) verläuft bei Männern konstant und hat bei Frauen eine steigende Tendenz (Grafik 3, Tabelle 1).

Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 3
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten nach Erhebungsjahr und Geschlecht

Medikamente

Die Prävalenz der wöchentlichen Einnahme von Analgetika weist bei Männern und Frauen einen ansteigenden und bei Hypnotika/Sedativa einen abnehmenden Trend auf (Grafik 4, Tabelle 1).

Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 4
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht

Substanzbezogene Störungen

Von den substanzbezogenen Störungen (Tabelle 2) zeigt Nikotinabhängigkeit bei beiden Geschlechtern die höchste Prävalenz und die stärksten Schwankungen über die Zeit. Verglichen mit dem Jahr 2018 (Männer: 7,8  %, Frauen: 5,7 %) waren die Prävalenzwerte in den Jahren 2006 (Männer: 11,1 %; Frauen: 8,5 %) und 2012 (Männer: 10,4 %; Frauen: 7,7 %) signifikant höher.

Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige nach Geschlecht (12-Monats-Prävalenz)
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige nach Geschlecht (12-Monats-Prävalenz)
Tabelle 2
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige nach Geschlecht (12-Monats-Prävalenz)

Die Prävalenz von Alkoholmissbrauch war im Jahr 2018 mit 4,0 % bei den Männern verglichen mit 2006 (6,3 %) und 2012 (5,3 %) statistisch signifikant niedriger. Bei Frauen war dies beim Vergleich von 2018 (1,5 %) mit 2012 (1,8 %) der Fall. Die Prävalenz der Alkoholabhängigkeit erreichte im Jahr 2018 nach einem statistisch signifikanten Hoch im Jahr 2012 (Männer: 5,2 %; Frauen 2,1 %) wieder ein zu den vorherigen Jahren vergleichbares Niveau.

Die Prävalenzen cannabisbezogener Störungen zeigen mit Ausnahme des Jahres 2000 (0,5 %) bei den Männern einen generell konstanten zeitlichen Verlauf.

Die Prävalenzwerte der Abhängigkeit durch Analgetika und Hypnotika/Sedativa sanken im Jahr 2018 wieder auf das Niveau des Jahres 2000. Im Jahr 2012 waren die Prävalenzwerte bei Männern (Analgetika: 2,5 %; Hypnotika/Sedativa: 1,3 %) und Frauen (Analgetika: 3,4 %; Hypnotika/Sedativa: 1,5 %) höher als 2018.

Diskussion

Tabak

Der über einen Zeitraum von 23 Jahren beobachtbare starke Rückgang der 30-Tages-Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Rauchens wird durch Studien bei Erwachsenen (9), jungen Erwachsenen (10) und Jugendlichen (11) bestätigt. Auch internationale Studien zeigen in Europa und Nordamerika deutliche Reduktionen der Prävalenz des (täglichen) Rauchens (12, 13). Eine aktuelle Metanalyse weist jedoch darauf hin, dass der größte Teil des Risikos für koronare Herzerkrankungen und Schlaganfall auf den Konsum von wenigen Zigaretten pro Tag zurückzuführen ist, kein sicherer Schwellenwert existiert und sich das Risiko nur mit dem vollständigen Verzicht auf den Konsum von Tabak vermeiden lässt (e3). Vor diesem Hintergrund ist unter Einbeziehung von Tabak-, elektronischen Inhalations- und „heat-not-burn“-Produkten sowie Wasserpfeifen der Anteil aktueller Raucher in Deutschland mit etwa 25 % unter 18- bis 64-Jährigen immer noch hoch (7).

Als Gründe für den zu beobachtenden Rückgang der Raucherprävalenz in Deutschland wurden zahlreiche gesellschaftspolitische Maßnahmen genannt (14) wie

  • Tabaksteuererhöhungen
  • Novellierungen der Arbeitsstättenverordnung und des Jugendschutzgesetzes
  • Einschränkungen von Tabakwerbung
  • Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes im Jahr 2007
  • Regelungen zum Rauchverbot in den Bundesländern.

Mit deutlichen Auswirkungen des zurückgegangenen Tabakkonsums auf die Morbidität und Mortalität und dem damit verbundenen Effekt auf die volkswirtschaftlichen Kosten (e4) ist allerdings erst mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung zu rechnen.

Die Frage, ob es sich bei den Veränderungen in der Prävalenz der Nikotinabhängigkeit zwischen 2012 und 2018 um einen Rückgang oder eher um einen konstanten Verlauf mit Zufallsschwankungen handelt, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beantwortet werden. Um den positiven Trend des reduzierten Tabakkonsums in Deutschland weiter zu unterstützen, ist die strikte Umsetzung der Maßnahmen der WHO Framework Convention und damit eine restriktive Tabakpolitik zu fordern (e5). Eine Schlüsselrolle wird weiterhin der Tabakkonsumprävention bei Kindern und Jugendlichen zukommen (15, 16) sowie dem weiteren Ausbau von Tabakentwöhnungsprogrammen (17).

Alkohol

Neben einem leichten Rückgang der Alkoholkonsumprävalenz ist zumindest bei Männern eine Abnahme riskanter Konsummuster in Form des episodischen Rauschtrinkens zu beobachten. Alkohol wird nicht nur seltener getrunken, es werden auch seltener große Mengen und es wird im Durchschnitt weniger getrunken (18). Dennoch zählt Deutschland zu den Hochkonsumländern (19). Das liegt unter anderem an der inkonsequenten Umsetzung verhältnispräventiver Maßnahmen, die darauf abzielen, die Verfügbarkeit von Alkohol effektiv einzuschränken und damit einhergehend die Nachfrage zu reduzieren (20). An der Forderung, dass im Rahmen einer evidenzbasierten Alkoholpolitik in Deutschland die Implementierung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen im Vordergrund stehen sollten, hat sich seit einer Analyse im Jahre 2008 nicht viel geändert (21).

Positive Entwicklungen zeigen sich jedoch beim Alkoholkonsum Jugendlicher. Eine Reihe von Studien weisen neben Deutschland (22) insbesondere auch in anderen Ländern in Europa (13), in Nordamerika (23) und in Australien (24) auf eine generelle Reduktion des Alkoholkonsums hin. Da das Jugendalter als prägend für die Ausbildung des individuellen Trinkverhaltens gilt, ist zu erwarten, dass diese Entwicklung mit dem Altern der betroffenen Geburtskohorten zu einer generationsbedingten Reduktion des Alkoholkonsums führt (25).

Die hier berichteten nahezu unveränderten Prävalenzwerte alkoholbedingter Störungen überraschen nicht. Schätzungen der Inanspruchnahme des Drogenhilfesystems machen deutlich, dass insgesamt nur etwa 16 % der Personen mit einer alkoholbedingten Abhängigkeitserkrankung ambulante oder stationäre Suchthilfe inklusive Rehabilitationsbehandlungen in Anspruch nehmen (26). Ziel sollte somit sein, die Inanspruchnahme professioneller Suchthilfe zu erhöhen. Wichtige Bausteine hierzu sind Alkoholscreenings und Kurzinterventionen in der primären Krankenversorgung durch niedergelassene Ärzte, deren Effektivität in verschiedenen Studien nachgewiesen wurde (e6, 27). Um alkoholbedingte negative Folgen zu vermeiden, sind grundsätzlich erhöhte Anstrengungen in der Prävention riskanter Alkoholtrinkmuster wie hohe Konsummengen oder Rauschtrinken erforderlich.

Illegale Drogen

Gegenläufig zum abnehmenden Trend des Konsums legaler Substanzen nahmen der Konsum von Cannabis und in geringerem Ausmaß der Konsum mindestens einer anderen illegalen Droge im Beobachtungszeitraum zu. Dieser Trend spiegelt sich jedoch nicht in zunehmenden Prävalenzwerten cannabisbezogener Störungen wider. Bestätigung finden die Konsumtrends in Untersuchungen unter Jugendlichen. So stiegen bei den 12- bis 17-Jährigen die 12-Monats-Prävalenz und die Prävalenz des regelmäßigen Konsums. Auch bei 18- bis 25-Jährigen Erwachsenen nahm die Konsumprävalenz im Zeitraum von 2008 bis 2016 statistisch signifikant zu (28). In den meisten europäischen Ländern (29) sowie in den USA (30) wird ebenfalls bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Anstieg der Prävalenz des Cannabiskonsums berichtet. Als Begründung für die jüngste Zunahme werden die aktuelle Debatte um Änderungen der Cannabisgesetzgebung in Uruguay (31), einigen Bundesstaaten der USA (32) und kürzlich in Kanada (33) angesehen (34). Als möglicher Mediator werden auch Änderungen der subjektiven Wahrnehmung der gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums diskutiert. Beispielsweise schätzten Erwachsene in den USA im Jahr 2014 Cannabis als weniger gesundheitlich gefährlich ein als 10–15 Jahre zuvor (35)

Die Prävalenz des Konsums mindestens einer anderen illegalen Droge ist relativ stabil, sodass davon auszugehen ist, dass sich die Größe der Population von Konsumenten anderer illegaler Substanzen insgesamt im Zeitverlauf kaum verändert hat. Da Drogenkonsumenten mit intensiveren Konsummustern in Bevölkerungsbefragungen mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum erfasst werden, handelt es sich bei der Mehrheit der positiven Fälle weitgehend um sozial integrierte Gelegenheitskonsumenten (36). Somit ist davon auszugehen, dass die Prävalenzwerte des Konsums illegaler Drogen auf der Basis von Befragungen in der Regel unterschätzt werden. Hinweise auf einen in den letzten 20 Jahren unveränderte Anzahl von Personen mit einer Opioidabhängigkeit (37) legen aber den Schluss nahe, dass sich auch die Anzahl der Hochrisikokonsumenten harter illegaler Drogen kaum wesentlich verändert hat.

Medikamente

Eine externe Validierung der Trends der Einnahme von Medikamenten liegt aus Verordnungsdaten vor (38). Demnach hat die Zahl der Gesamtverordnungen von Opioidanalgetika und nichtopioiden Analgetika nach definierten Tagesdosen zwischen 2008 und 2017 nahezu parallel zugenommen. Eine aktuelle Studie mit Verschreibungsdaten der gesetzlichen Versicherung zeigt aber, dass die Zahl der Personen mit Opioidanalgetika-Verschreibungen zwischen 2006 und 2016 nur leicht gestiegen ist (e7). Die vorliegenden Trenddaten zu Analgetika erlauben keine Trennung nach opioidhaltigen und nichtopioidhaltigen Schmerzmitteln, da die Unterscheidung nicht zu allen Zeitpunkten erfasst wurde. Voraussgesetzt, die Anteile eingenommener Opioidanalgetika und nichtopioider Analgetika – inklusive nichtverschreibungspflichtiger Analgetika – haben sich über die Zeit nicht dramatisch verschoben, weisen die konstanten Prävalenzwerte zur Analgetikaabhängigkeit darauf hin, dass der Missbrauch von Opioidanalgetika nicht generell zugenommen hat. Aus den Trends der Opioidverschreibungen, der seit zwei Jahrzehnten in etwa konstanten Anzahl Opioidabhängiger mit Kontakt zum Drogenhilfesystem (37) und dem nur geringen Anstieg der Anzahl tödlicher Überdosierungen mit Opioidbeteiligung (39) kann daher geschlossen werden, dass in Deutschland keine Opioidepidemie vergleichbar der in den USA vorliegt. Hinsichtlich der Einnahme von Analgetika ist es wichtig, dass die Bevölkerung verstärkt aufgeklärt wird und niedergelassene Ärzte und das Personal medizinischer und geriatrischer Einrichtungen bezüglich der Verschreibung von Analgetika verstärkt geschult werden.

Der abnehmende Trend der Einnahme von Hypnotika/Sedativa und die geringe Schwankung des Anteils von Abhängigkeitsstörungen deuten auf einen möglichen zeitlich verzögerten positiven Effekt hin. Diese Entwicklung wird durch eine aktuelle Studie anhand ausgewerteter Rezepte bei gesetzlich Versicherten bestätigt (40). Laut den Autoren sind zwischen 2006 und 2015 die Anzahl von Personen mit Verschreibungen von Benzodiazepinen und Z-Substanzen sowie der Anteil leitlinienabweichender Verschreibungen unter gesetzlich Versicherten rückläufig.

Limitationen

Bei Querschnittsanalysen können Prävalenzen, die sich auf Selbstangaben zum Substanzkonsum stützen, aufgrund sozial erwünschten Antwortverhaltens unterschätzt sein. Geht man davon aus, dass der Einfluss dieser Variablen bei wiederholten Querschnittserhebungen gleich bleibt, spielen Verzerrungen des Antwortverhaltens bei der Analyse von zeitlichen Trends keine Rolle, auch wenn die absolute Höhe der Prävalenz nicht bekannt ist.

Zu Verzerrungen kann es durch Unterschiede in der Stichprobengewinnung und Merkmalen der Stichprobenzusammensetzung kommen. Mithilfe von Gewichtungen wurden jedoch die Verteilung der Stichprobe nach wesentlichen Merkmalen an die entsprechende Verteilung der Grundgesamtheit angepasst und somit Verzerrungen weitestgehend vermieden.

Resümee

Die abnehmenden Trends des Tabak- und Alkoholkonsums sind positiv zu bewerten. Um künftig gegenläufige Entwicklungen zu vermeiden, sind Prävention und Maßnahmen zur Früherkennung notwendig. Beim Cannabiskonsum ist ein steigender Trend nicht auszuschließen. Hier sind verstärkt geeignete präventive Maßnahmen erforderlich. Die zeitliche Entwicklung der Prävalenz der Analgetikaabhängigkeit lässt keine Zunahme erkennen. Die Zunahme des Gebrauchs von Analgetika ist jedoch kritisch zu hinterfragen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Maßnahmen zur Reduktion des Substanzkonsums dazu führen, dass die Belastung der Bevölkerung durch Morbidität, Mortalität und die ökonomischen Kosten abnehmen.

Förderhinweis

Der Epidemiologische Suchtsurvey 2015 wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gefördert (AZ: ZMVI1–2517DSM200). Mit der Finanzierung sind keine Auflagen verbunden.

Interessenkonflikt
Dr. Pfeiffer-Gerschel erhielt Vortragshonorare von der Firma Sanofi.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 4. 4. 2019, revidierte Fassung angenommen: 6. 6. 2019

Anschrift für die Verfasser
Dr. phil. Nicki-Nils Seitz
IFT Institut für Therapieforschung
Leopoldstraße 175
80804 München
seitz@ift.de

Zitierweise
Seitz NN, Lochbühler K, Atzendorf J, Rauschert C, Pfeiffer-Gerschel T, Kraus L: Trends in substance use and related disorders—analysis of the Epidemiological Survey of Substance Abuse 1995 to 2018. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 585–91. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0585

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

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Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 1
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 2
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 3
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Grafik 4
Vorhergesagte und empirisch ermittelte Prävalenz der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Trendverläufe nach Substanzkonsum und Geschlecht
Trendverläufe nach Substanzkonsum und Geschlecht
Tabelle 1
Trendverläufe nach Substanzkonsum und Geschlecht
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige nach Geschlecht (12-Monats-Prävalenz)
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige nach Geschlecht (12-Monats-Prävalenz)
Tabelle 2
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige nach Geschlecht (12-Monats-Prävalenz)
Übersicht über die Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys 1995–2018
Übersicht über die Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys 1995–2018
eTabelle 1
Übersicht über die Erhebungen des Epidemiologischen Suchtsurveys 1995–2018
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen
eTabelle 2
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Tabakkonsums und des täglichen Tabakkonsums in den letzten 30 Tagen
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Tabakkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Tabakkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 3
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Tabakkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für tägliches Rauchen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für tägliches Rauchen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 4
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für tägliches Rauchen nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen
eTabelle 5
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Alkoholkonsums und des episodischen Rauschtrinkens in den letzten 30 Tagen
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Alkoholkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Alkoholkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 6
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Alkoholkonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für episodisches Rauschtrinken nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für episodisches Rauschtrinken nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 7
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für episodisches Rauschtrinken nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten
eTabelle 8
Ergebnisse der Regressionsmodelle des Konsums von Cannabis und anderen illegalen Drogen in den letzten 12 Monaten
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Cannabiskonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Cannabiskonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 9
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Cannabiskonsum nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für den Konsum mindestens einer illegalen Droge nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für den Konsum mindestens einer illegalen Droge nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 10
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für den Konsum mindestens einer illegalen Droge nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Ergebnisse der Regressionsmodelle der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen
Ergebnisse der Regressionsmodelle der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen
eTabelle 11
Ergebnisse der Regressionsmodelle der Einnahme von Analgetika und Hypnotika/Sedativa in den letzten 30 Tagen
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Analgetika nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Analgetika nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 12
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Analgetika nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Hypnotika/Sedativa nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Hypnotika/Sedativa nach Erhebungsjahr und Geschlecht
eTabelle 13
Stichprobengröße, Prävalenz, geschätzte Prävalenz mit 95-%-Konfidenzintervallen für Einnahme von Hypnotika/Sedativa nach Erhebungsjahr und Geschlecht
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige (12-Monats-Prävalenz)
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige (12-Monats-Prävalenz)
eTabelle 14
Trends substanzbezogener Störungen nach DSM-IV für 18- bis 59-Jährige (12-Monats-Prävalenz)
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