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Wer nutzt Fitnesstracker – und warum?

Freitag, 4. Januar 2019

/Andrey Popov, stock.adobe.com

Heilbronn – Welche Marathon-Teilnehmer Fitnesstracker, Lauf-Apps oder GPS-Sportuhren nutzen, haben Wissenschaftler der Hochschule Heilbronn um Monika Pobiruchin und Martin Wiesner untersucht. Sie befragten dazu 845 Läufer des Trollinger Marathons, der größten Laufveranstaltung der Region. Ihre Ergebnisse sind im Journal of Medical Internet Research mHealth and uHealth erschienen (2018; doi: 10.2196/mhealth.9623).

Von den 845 Läufern nutzten etwa 75 Prozent technische Unterstützung, 25 Prozent verzichten hingegen komplett darauf. Besonders affin und offen für Fitnesstechnologien sind junge Männer im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Unter allen Läufern sind konventionelle sogenannte GPS-Sportuhren am beliebtesten. Geht es um das allgemeine Vertrauen in die Messgenauigkeit, haben drei Viertel der Gerätenutzer ein hohes Vertrauen in die aufgezeichneten Werte.

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Die Ergebnisse zeigten, dass der Hauptgrund für den Technologieeinsatz darin besteht, das Trainingsniveau zu überwachen (89,8 Prozent), gefolgt von Selbstmotivation (34,0 Prozent), Neugier (15,7 Prozent) und „persönlichen Gesundheitsaspekten“ (13,6 Prozent). Der Hauptgrund dafür, auf Technologie zu verzichten, war, dass Läufer lieber „auf den eigenen Körper hören“ (68,0 Prozent).

Die Analyse zeigte, dass es signifikante Unterschiede zwischen den Altersgruppen gibt: Im Vergleich zu Läufern in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen hatten Läufer in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen und der 60- bis 69-Jährigen ein höheres Vertrauen in das Wahrnehmen des eigenen Körperfeedbacks.

Mehr als die Hälfte würde ihre Fitnessdaten mit Familie und Freunden teilen, ein Drittel mit Ärzten. Nur zwölf Prozent wären jedoch bereit, ihre Krankenkasse einzubeziehen. Auf Onlineplattformen, Social Media oder sonstigen Fitnessportalen, würden 15 Prozent der Studienteilnehmer ihre Ergebnisse posten. Nur 1,5 Prozent wären bereit, die Ergebnisse mit ihrem Arbeitgeber zu teilen. © hil/aerzteblatt.de

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