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Politik

Früherkennung von Prostatakrebs: Patientenvertretung will Klarheit

Freitag, 21. Dezember 2018

/Sherry Young, stockadobecom

Berlin – Das PSA-Screening soll einem Bewertungsverfahren unterzogen werden. Einen entsprechenden Antrag der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) hat das Gremium gestern angenommen.

„Wir brauchen für Deutschland klare Empfehlungen“, sagte Jens-Peter Zacharias vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS). Wenn der PSA-Test einen Nutzen habe, solle er gemacht und auch von den Krankenkassen bezahlt werden. Ansonsten sollte er nicht weiter als Früherkennungsmaßnahme angeboten werden dürfen, erklärte er.

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Mit dem PSA-Test soll Prostatakrebs früh erkannt werden. Die Untersuchung ist in Deutschland keine Leistung der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV). Von den Krankenkassen wird als Krebsfrüherkennungsmaßnahme ein jährliches Abtasten der Prostata für Männer ab 45 Jahren bezahlt.

Derzeit wird der PSA-Test als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten. Sein Nutzen zur Früherkennung ist bislang umstritten. © may/EB/aerzteblatt.de

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