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Politik

Grippeimpfstoff fehlt in Thüringen, Engpässe in Berlin

Freitag, 21. Dezember 2018

/dpa

Erfurt – Wegen Lieferschwierigkeiten der Hersteller kann in Thüringen nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums bestellter Grippeimpfstoff für rund 20.000 Menschen derzeit nicht ausgeliefert werden. Das betrifft laut Ministerin Heike Werner (Linke) alle Thüringer Regionen, wie die Meldungen der Thüringer Apotheken zeigten.

So fehlen den jüngsten Angaben zufolge in Mittelthüringen rund 8.000 georderte Impfdosen, in Ostthüringen rund 7.000, in Nordthüringen 3.000 und in Südthüringen rund 2.200.

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Auch in Berlin gibt es Engpässe bei der Versorgung mit Grippeimpfstoffen. Es sei eine „gewisse Knappheit“ eingetreten, wie eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) auf Anfrage erklärte. Zahlen dazu lägen allerdings nicht vor. Vermutlich sei es eher eine Frage der Verteilung: Wer sich noch zur Impfung entscheide, müsse womöglich bei mehreren Ärzten anfragen.

Schon vor einem Monat waren Engpässe aus anderen Bundesländern bekannt geworden. Daraufhin hatte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) die Vorschriften für die Beschaffung gelockert.

Demnach können Bundesländer bei regionalem Bedarf erlauben, dass sich Apotheken und Arztpraxen untereinander mit Grippeimpfstoff versorgen und dass aus anderen Ländern der Europäischen Union bezogene Impfstoffe abgegeben werden. © dpa/aerzteblatt.de

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