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140 Menschen nutzten in Thüringen anonymen Krankenschein

Donnerstag, 27. Dezember 2018

/dpa

Jena – In Thüringen haben in diesem Jahr rund 140 Menschen die Möglichkeit zur anonymen ärztlichen Behandlung genutzt. Zunehmend fragten dabei Einheimische nach Behandlungsmöglichkeiten an, sagte Andrey Doroshev vom Jenaer Verein „Anonymer Krankenschein Thüringen“. Dabei handele es sich um Obdachlose oder um Menschen, die wegen Beitragsrückständen aus einer Kran­ken­ver­siche­rung ausgeschlossen worden seien.

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Der anonyme Krankenschein wurde vor rund zwei Jahren von der rot-rot-grünen Landesregierung in Thüringen eingeführt. Er soll Menschen ohne Papiere eine Arztbehandlung ermöglichen. In der Regel sind das abgelehnte Asylbewerber, die aus Angst vor Abschiebung bei Krankheit nicht zum Arzt gehen. Das Land finanziert die anonyme Behandlung mit jährlich 230.000 Euro. © dpa/aerzteblatt.de

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