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Neue Sonderforschungs­bereiche zur Nierenforschung

Freitag, 28. Dezember 2018

/krishnacreations, stock.adobe.com

Regensburg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird die Nierenforschung in Regensburg und Erlangen-Nürnberg in den kommenden vier Jahren mit 11,3 Millionen Euro unterstützen. In dem neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1350 „Tubular system and interstitium of the kidney: (Patho-) physiology and crosstalk“ haben sich 37 Forscher aus Grundlagenfeldern und klinischen Fachgebieten der Universität Regensburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zusammengeschlossen.

„Auf Grundlage dieser Förderung wird der international bekannte Nierenschwerpunkt an der Universität Regensburg weiter ausgebaut und die ostbayerische Nieren­forschung durch die Kooperation mit ausgewiesenen Nierenforschern aus Erlangen verstärkt“, sagte Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. 

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„Viele Nierenerkrankungen verlaufen vom Patienten unbemerkt und sind nicht mit Schmerzen verbunden. Daher weiß ein großer Teil der Betroffenen gar nicht, dass die Nieren bereits geschädigt sind. Der schleichende Nierenfunktionsverlust stellt jedoch eine reale Bedrohung dar, und die Sterblichkeit ist bei Nierenfunktionsausfall trotz Dialysetherapie so hoch wie bei manchen Krebsarten“, erläuterte der Sprecher des SFB, Richard Warth von der Universität Regensburg. Die Wissenschaftler haben sich daher das Ziel gesetzt, die Pathophysiologie und die krankheitsrelevanten Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Zelltypen in der Niere zu erforschen.

In dem SFB sind die Forschungsaktivitäten mit einem nierenspezifischen Ausbildungs­konzept verknüpft. „Nachwuchswissenschaftler werden durch ein maßgeschneidertes Lehrangebot zu Nierenforschern ausgebildet, früh in internationale Kooperations­netzwerke eingebunden und durch ein Mentoring-Programm zur Selbständigkeit und zu einer erfolgreichen Karriere in der Forschung geführt“, hieß es aus Regensburg. © hil/aerzteblatt.de

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hhhw_schmidt
am Freitag, 28. Dezember 2018, 19:56

Die DFG kennt keine Systemmedizin

Die Zukunft ist Systemmedizin. Organ- und Symptombasierte Krankheitsdefinitionen sind „last century“.
LNS

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