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Politik

Informations­technologie in bayerischen Krankenhäusern soll sicherer werden

Mittwoch, 2. Januar 2019

/dpa

München – Die Sicherheit der Informationstechnologie (IT) an bayerischen Krankenhäusern soll mithilfe eines großangelegten Projekts verbessert werden. Wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Bayern ankündigte, stehen für das Projekt „Smart Hospital“ an der Universität der Bundeswehr in München 533.000 Euro zur Verfügung.

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Bis Herbst 2021 sollen die Experten demnach mögliche Schwachstellen benennen und Vorschläge erarbeiten, wie Krankenhäuser ihre IT-Infrastruktur optimieren können. Untersucht wird auch, in welchen Bereichen die Digitalisierung absehbar weitere Angriffsziele bieten wird – etwa durch die verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte auf den Krankenhausstationen oder bei von außen zugeschalteten Experten bei Operationen. Auch Datenträger von Patienten mit deren gespeicherten Gesundheits­daten könnten Probleme schaffen.

„Technische Störungen und Ausfälle, die durch IT-Sicherheitsvorfälle ausgelöst werden, können wichtige medizinische Eingriffe verzögern oder gar zu lebensgefährlichen Situationen für die Patienten führen“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU). Zudem könnten hohe Kosten entstehen und der Datenschutz der Patienten gefährdet sein.

© dpa/aerzteblatt.de

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