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Vermischtes

Rauchen tötet in Bayern zahlreiche Menschen

Mittwoch, 2. Januar 2019

/nito, stock.adobe.com

München – An den Folgen des Rauchens sterben in Bayern Schätzungen zufolge jährlich 15.000 bis 18.000 Menschen. Das hat Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) kürzlich mit Verweis auf Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitgeteilt.

„Durch das Rauchen verringert sich die Lebenserwartung im Schnitt um zehn Jahre“, erklärte sie. Eine Entwöhnung senke nicht nur das Risiko vor Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall, sondern verbessere auch den Geschmacks- und Geruchssinn.

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Im Freistaat gibt es nach Zahlen des Ministeriums immer weniger Raucher. Von den Erwachsenen rauchten im Jahr 2015 nur noch 21 Prozent. Fünf Jahre zuvor waren es noch 27,1 Prozent.

Bei den 12- bis 17-Jährigen sank die Quote im selben Zeitraum von 12,9 auf 7,8 Prozent. Der Rückgang sei sehr erfreulich, sagte Huml. Vor allem Kinder und Jugendliche müssten aber weiter mit Präventionskampagnen geschützt und über die Gefahren aufgeklärt werden.

© dpa/aerzteblatt.de

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