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Zehntausende Brandenburger an Demenz erkrankt

Mittwoch, 2. Januar 2019

/Ocskay Bence, stock.adobe.com

Potsdam – Rund 58.000 Brandenburger sind nach jüngsten Angaben des Brandenburger Ge­sund­heits­mi­nis­teriums von Demenzerkrankungen betroffen. Die Tendenz sei steigend, hieß es vor wenigen Tagen in einer Mitteilung.

Aufgrund des demografischen Wandels und der immer älter werdenden Bevölkerung wird mit einer zunehmenden Zahl von Erkrankten in den kommenden Jahren gerechnet. Unter Hinweis auf Berechnungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen, des Landesamtes für Statistik und eigene Berechnungen des Landes-Kompetenz­zentrums Demenz werden 2030 rund 87.400 Betroffene erwartet.

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2018 hatte das Kompetenzzentrum 60 Kurse angeboten, an denen 720 Angehörige teilnahmen. Es erfordere von den Pflegenden vor allem Mut, Geduld und Kraft, mit der Erkrankung umzugehen, sagte Brandenburgs Sozialministerin Susanna Karawanskij (Linke). Wichtig seien auch Kenntnisse über Leistungen der Pflegeversicherung sowie Entlastungsmöglichkeiten am Ort.

Auch 2019 wird den Angaben zufolge die Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ fortgesetzt. Das Kompetenzzentrum in Trägerschaft der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg besteht seit 2016. Es wird im Rahmen der Pflegeoffensive des Landes vom Ministerium gefördert.

© dpa/aerzteblatt.de

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