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S3-Leitlinie „Aktinische Keratose und Platten­epithelkarzinom der Haut“ vorgelegt

Mittwoch, 2. Januar 2019

/Evgeniy Kalinovskiy, stockadobecom

Berlin – Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), haben eine neue S3-Leitlinie „Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom der Haut“ vorgestellt. Experten, aber auch Betroffene und Interessierte können bis zum 5. Februar 2019 Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise im dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen abgeben.

Die neue Leitlinie ist innerhalb der vergangenen zwei Jahre im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie entwickelt worden. Rund 40 ehrenamtlich tätige Fachexperten von 28 Fachgesellschaften und Organisationen haben sich daran beteiligt. Carola Berking und Markus Heppt (beide München) sowie Ulrike Leiter-Stöppke und Claus Garbe (beide Tübingen) koordinierten die Arbeit. Die Deutsche Krebshilfe hat die Finanzierung übernommen.

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„Das Plattenepithelkarzinom der Haut (PEK) ist nach dem Basalzellkarzinom der häufigste maligne Hauttumor und nimmt mit einer Inzidenzrate von 80 bis 100 pro 100.000 Einwohner zu, in den Jahren 1970 bis 2012 sind die altersstandardisierten Inzidenzraten (europäischer Altersstandard) um das zehnfache angestiegen“, umreißen die Autoren die Bedeutung des Themas.

Die Vorstufen des PEK, aktinische Keratosen, seien sogar noch um ein Vielfaches häufiger. „Die Leitlinie soll Qualitätsstandards setzen und damit langfristig die Versorgung von Hautkrebspatienten verbessern“, schreiben die Autoren.

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben 2008 das Leitlinienprogramm Onkologie gestartet.

Ziel ist, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das Leitlinienprogramm 25 S3-Leitlinien, die zu einem großen Teil auch als laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen. © hil/aerzteblatt.de

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