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Clinician-Scientist-Pro­gramm zur Gefäßforschung in München

Freitag, 4. Januar 2019

/asawinklabma, stockadobecom

München – Die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München erweitert ihr Clinician-Scientist-Programm um ein Modul im Bereich Gefäßforschung. Die Fakultät erhält für das Programm mit dem Namen PRIME (Clinician Scientist PRogram In Vascular MEdicine) rund drei Millionen Euro für fünf Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (80 Prozent) und aus Mitteln der Fakultät (20 Prozent).

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„Um der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den Grund zu gehen und neue Therapieansätze zu entwickeln, brauchen wir Mediziner, die Forschung mit klinischer Praxis verbinden“, erläuterte der Initiator von PRIME, Steffen Massberg, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I und Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK). Die Öko­nomi­sierung der Medizin lasse dafür aber immer weniger Zeit.

Im Rahmen von PRIME erhalten die Nachwuchsmediziner während ihrer Facharzt­ausbildung verteilt über einen Zeitraum von drei Jahren 18 Monate Forschungszeit. In dieser Zeit sind sie von der Krankenversorgung freigestellt. Sie können sich auf diese Weise intensiv mit experimenteller Forschung im Labor oder auch mit klinischer Forschung befassen. Während der Förderdauer absolvieren die Teilnehmer außerdem ein Qualifizierungsprogramm und erhalten ein Mentoring. © hil/aerzteblatt.de

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