NewsAuslandSchweden meldet Ebolaverdacht
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Schweden meldet Ebolaverdacht

Freitag, 4. Januar 2019

Ebolavirus /dpa

Stockholm – In Schweden gibt es womöglich einen Fall von Ebola. Ein Mann werde zurzeit wegen Verdachts auf Ebola in der Klinik für Infektionskrankheiten des Universitätskrankenhauses von Uppsala behandelt, teilten die Gesundheitsbehörden heute mit. Ob es sich tatsächlich um die hochansteckende Viruserkrankung handelt, sollten Tests klären.

Der Mann lebe in Schweden und sei vor drei Wochen von einer Reise nach Burundi zurückgekehrt, sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde von Uppsala. Burundi grenzt an den Osten der Demokratischen Republik Kongo, der seit Monaten von einem Ebolaausbruch betroffen ist. 360 Menschen starben dort bislang.

Anzeige

Bei dem Patienten in Schweden seien die ersten Symptome am Freitagmorgen aufgetreten, sagte der Behördenvertreter. Er habe Blut gespuckt und blutigen Stuhl gehabt – ein mögliches Symptom für die oft tödlich verlaufende Viruserkrankung Ebola. Der Mann sei isoliert worden; sein Zustand sei „stabil“.

Nach Behördenangaben war der Patient zunächst in einem Krankenhaus der nahegelegenen Stadt Enköping behandelt worden. Die Notaufnahme des betroffenen Krankenhauses wurde als Vorsichtsmaßnahme geschlossen. Das Personal, das in Kontakt mit dem Patienten kam, wird überwacht. Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten übertragen. © afp/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

16. Januar 2019
Kinshasa – Im Ostkongo sind inzwischen 402 Menschen an einer Infektion mit dem hochgefährlichen Ebolavirus gestorben. Insgesamt seien in der Provinz Nord-Kivu rund um die Großstadt Beni 658 Menschen
Zahl der Ebolatoten im Kongo steigt
8. Januar 2019
Wuhan – Chinesische Virologen haben in der Leber von Flughunden genetische Spuren eines Virus aus der Familie der Filoviridae entdeckt, zu denen auch das Ebolavirus gehört. Untersuchungen in Nature
Neues ebolaartiges Virus entdeckt
4. Januar 2019
Goma – Im Osten des Kongos sind nach Angaben der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO inzwischen mehr als 600 Menschen an dem lebensgefährlichen Ebolavirus erkrankt. Davon seien 560 Fälle bestätigt, die
WHO: Mehr als 600 Fälle des lebensgefährlichen Ebolavirus im Kongo
28. Dezember 2018
Goma – Nach ihrer Flucht aus einem brennenden Ebola-Behandlungszentrum im Kongo sind mehrere Patienten noch nicht wieder zurückgekehrt. Die Klinik im ostkongolesischen Beni sei gestern von
Ebolapatienten im Kongo nach Klinikangriff auf der Flucht
21. Dezember 2018
Beni/Goma – Die Zahl der Ebolafälle im Kongo steigt weiter. Wie die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) jetzt mitteilte gab es am 18. Dezember 549 Fälle, davon 501 bestätigte und 48 als wahrscheinlich
Zahl der an Ebola erkrankten Menschen im Kongo steigt weiter
17. Dezember 2018
Research Triangle Park/North Carolina – US-Forscher haben einen einfachen Test entwickelt, der innerhalb von 30 Minuten eine akute Ebolaerkrankung erkennt und in einer „Feldstudie“ in Science
Neuer Schnelltest für Ebola und Co.
12. Dezember 2018
Goma – Im Osten des Kongos sind inzwischen 500 Menschen an dem lebensgefährlichen Ebolavirus erkrankt. Davon seien 452 Fälle bestätigt worden, bei 48 sei die Krankheit wahrscheinlich, teilte das
LNS
NEWSLETTER