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Schleswig-Holstein kämpft gegen Krebs am Arbeitsplatz

Montag, 7. Januar 2019

/sima, stockadobecom

Kiel – Ob Quarz, Asbest oder Holzstaub – Arbeiter in Schleswig-Holstein sollen besser vor krebserregenden Stoffen geschützt werden. Im Rahmen der Aktion „Kampf dem Krebs am Arbeitsplatz“ will das Sozialministerium zusammen mit der staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord Betriebe an branchentypische Gefahrstoffe und Schutzmaßnahmen erinnern.

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Mithilfe spezieller Checklisten könnten Arbeitgeber „für sich selbst prüfen, ob alle notwendigen Schutzmaßnahmen umgesetzt sind“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums vom Montag. Außerdem sollen die Betriebe mehr kontrolliert werden. Laut Ministerium ist Krebs eine der Hauptursachen bei tödlich verlaufenden Berufskrankheiten: Den aktuellsten Zahlen zufolge waren 2016 allein in Schleswig-Holstein 160 neue Fälle registriert worden.

© dpa/aerzteblatt.de

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