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Männer in Ostdeutschland fühlen sich ungesünder als Frauen

Dienstag, 8. Januar 2019

/bluedesign, stockadobecom

Rostock – Männer in Ostdeutschland fühlen sich einer Studie (SSM - Population Health doi: 10.1016/j.ssmph.2018.100326) zufolge weniger gesund als Frauen. Direkt nach der Wiedervereinigung sei dies in Ost und West noch umgekehrt gewesen, teilte das Rostocker Max-Planck-Institut für demografische Forschung heute zu einer Untersuchung der Sozialwissenschaftlerin Mine Kühn mit.

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Die Zufriedenheit mit der Gesundheit sei dabei nicht nur ein Maß für die tatsächliche Gesundheit, erklärte Kühn: „Das selbst wahrgenommene Befinden der Menschen sagt gleichzeitig viel über ihr Lebensgefühl aus.“ Gründe könnten Stress durch die politischen und sozialen Veränderungen seit der Wende sein.

Frauen dagegen könnten besser mit psychosozialem Stress umgehen und hätten sich womöglich deshalb besser von der Nachwendezeit erholt, glaubt die Forscherin. Während Ostfrauen mittlerweile ähnlich gute Gesundheitswerte wie Frauen im Westen aufwiesen, hätten die ostdeutschen Männer nicht aufgeholt. Sie leben laut Kühn wie schon vor der Wiedervereinigung so ungesund wie keine der anderen Bevölkerungs­gruppen. © dpa/aerzteblatt.de

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