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Medizintechnik­unternehmen blicken optimistisch ins neue Jahr

Dienstag, 8. Januar 2019

/tong2530, stockadobecom

Berlin – Die Medizintechnik- und Laborbranche in Deutschland geht mit positiven Erwartungen ins neue Jahr. „Unsere Unternehmen gehen größtenteils positiv gestimmt in das neue Jahr. Die Zahlen für 2019 zeigen, dass sich das Wachstum fortsetzt“, sagte der Geschäftsführer des Branchenverbandes Spectaris, Jörg Mayer. Die Medizintechnik­industrie in Deutschland sei wachstumsstark und habe 2018 zum ersten Mal mehr als 30 Milliarden Euro umgesetzt. Über die Hälfte der Ausfuhren geht laut dem Verband in europäische Länder, ansonsten vor allem in die USA und nach China.

Sorge um zunehmenden Protektionismus

Hier liegen laut dem Verband allerdings auch die Risiken: Der Verband ist über den zunehmenden Trend zum Protektionismus besorgt: „Der Motor für die guten Entwick­lungen ist das Auslandsgeschäft. Aber wenn Staaten ihre Märkte abschotten und sich Handelskonflikte verschärfen, schadet das der wirtschaftlichen Entwicklung. Wir sehen die derzeitige außenwirtschaftliche Lage kritisch und fordern von der deutschen und europäischen Politik, sich kontinuierlich für mehr Freihandel einzusetzen“, betonte Mayer.

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Die Umsätze der deutschen Medizintechnikunternehmen sind laut dem zweiten Branchenverband in Deutschland – dem Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) – im Jahr 2018 gegenüber 2017 um knapp sechs Prozent gewachsen. Die Entwicklung im inländischen Markt habe sich 2018 mit einem Umsatzwachstum von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Der BVMed betont, dass die Unternehmen insbesondere die gestiegenen Anfor­derungen und die steigenden Kosten durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) sowie Engpässe bei den sogenannten Benannten Stellen als Risiken für die Entwicklung sehen. „Hier müssen wir aktiv werden: mit schnelleren Bewertungs­verfahren bei der Nutzenbewertung und pragmatischen Lösungen für die Probleme bei der MDR-Umsetzung“, forderte der BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim Schmitt. © hil/aerzteblatt.de

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