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Politik

Ge­sund­heits­mi­nis­ter Laumann: „Die Pflege braucht endlich eine Stimme“

Mittwoch, 9. Januar 2019

/dpa

Düsseldorf – Die Pflegefachkräfte in Nordrhein-Westfalen (NRW) wollen laut einer Umfrage ihre Interessen mehrheitlich in einer Pflegekammer vertreten sehen. 79 Prozent von 1.503 Befragten hätten sich dafür ausgesprochen, teilte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU) heute mit.

Die Pflegekammer müsse nun zügig errichtet werden, sagte Laumann. Ein entsprechender Gesetzentwurf solle noch vor der Sommerpause im Landtag eingebracht werden. „Ich möchte die Kammer zu einer starken Stimme für die Pflege machen.“ Dafür müssten ihr wichtige Aufgaben nach dem Vorbild der Ärztekammern übertragen werden.

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Die neue NRW-Pflegekammer soll die Qualität der Pflege sichern, Standards für eine gute Berufsausübung festlegen und überwachen sowie Fort- und Weiterbildungs­angebote entwickeln. Das Land will den Aufbau der Kammer mit fünf Millionen Euro unterstützen. Langfristig finanziert sich die Kammer aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder.

In NRW gibt es knapp 197.000 Pflegefachkräfte – etwa 122.000 in der Gesund­heits- und Krankenpflege, knapp 75.000 arbeiten in der Altenpflege. Die Pflege gehört zu den Mangelberufen mit steigender Nachfrage, aber unattraktiven Arbeitsbedingungen. Pflegekammern gibt es auch in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. © dpa/aerzteblatt.de

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