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Ärzteschaft

Neue Notdienstpraxis der KV Nordrhein an Uniklinik Köln

Mittwoch, 16. Januar 2019

Universitätsklinikum Köln /dpa

Düsseldorf/Köln – Auf dem Campus der Universitätsklinik Köln in Lindenthal hat gestern eine neue Notdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) ihren Betrieb aufgenommen. Das teilte die KVNO mit.

„Durch die Nähe zu den medizinischen Fachabteilungen der Uniklinik können schwere Notfälle unmittelbar dem Klinikbereich zugeführt werden, während die niedergelassenen Kollegen das Klinikpersonal von der Versorgung leichterer Beschwerden entlasten“, sagte Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KVNO. Dadurch blieben den Patienten etwaige Wartezeiten und zusätzliche Wege erspart.

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„Eine optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung bedarf einer engen Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken“, erklärte Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln. Er wies darauf hin, dass man bereits seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendmedizin sehr gute Erfahrungen mit der ebenfalls auf dem Campus ansässigen Kindernotfallpraxis gemacht habe.

Die Notdienstpraxis an der Uniklinik ergänzt ab sofort das bereits bestehende Angebot an ambulanten Notdienstpraxen im westlichen Stadtgebiet Kölns am St.-Antonius-Krankenhaus, am St.-Franziskus-Hospital und am St.-Vinzenz-Hospital. Für Bürger aus zum Beispiel Weiden, Lövenich, Lindenthal oder Müngersdorf ist sie eine weitere Versorgungsalternative zur ehemaligen Notdienstpraxis in Köln-West, die ihren Betrieb Ende 2018 eingestellt hatte.

An die neue Notdienspraxis können sich Patienten im Falle akuter Gesundheits­beschwerden künftig montags, dienstags und donnerstags zwischen 18 und 24 Uhr, mittwochs und freitags zwischen 13 und 23 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen zwischen neun und 21 Uhr wenden.

Patienten, die keine der Notdienstpraxen aufsuchen können, haben die Möglichkeit, über die kostenlose Rufnummer 116117 der Arztrufzentrale NRW einen ärztlichen Hausbesuch zu erhalten. © may/EB/aerzteblatt.de

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