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Anteil übergewichtiger Kinder stagniert

Donnerstag, 17. Januar 2019

/dpa

Berlin – Der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht und Adipositas stagniert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Danach liege die Häufigkeit von Übergewicht einschließlich Adipositas bei Mädchen und Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren bei 15,4 Prozent.

Die Regierung bezieht sich dabei auf Daten der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Erhebung) auf Grundlage der KiGGS-Basiserhebung von 2003 bis 2006 und der KiGGS Welle zwei von 2014 bis 2017.

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Damit sei man auf einem guten Weg, die Ziele des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ sowie das Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung 2016, den Anteil an Jugendlichen mit Adipositas bis zum Jahr 2030 nicht weiter ansteigen zu lassen, zu erreichen.

Weil aber das Niveau übergewichtiger Kinder zu hoch sei, soll mithilfe von Gesund­heits­förder­ungs- und Präventionsmaßnahmen der Übergewichts- und Adipositasprävalenzen durch Aufklärungsarbeit sowie ausgewogener Verpflegung in Kitas und Schulen in Zukunft gesenkt werden, heißt es.

Die Antwort der Bundesregierung zeigt auch, dass die finanzielle Förderung zum Thema Ernährung in Kita und Schule rückläufig ist. Demnach beliefen sich die Gesamtausgaben für bundesweite Projekte zur gesunden Ernährung in Kitas und Schulen – inklusive Verbesserung der Verpflegung – und den Ausgaben für sogenannte Vernetzungsstellen im vergangen Jahr auf rund 1,7 Millionen Euro. 2014 waren es noch 2,56 Millionen Euro. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gab für den Themenblock „Ernährung, Bewegung, Stressregulation“ 2017 rund 637.000 Euro aus. 2014 waren es noch 1,26 Millionen Euro. © hib/may/aerzteblatt.de

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