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Politik

Hamburg will Schulgeld für Gesundheits­fachberufen übernehmen

Donnerstag, 17. Januar 2019

/dpa

Hamburg – In Hamburg soll ab April das Schulgeld für Auszubildende in den Gesundheitsfachberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie entfallen. Einem entsprechenden Antrag der Fraktionen von SPD und Grünen stimmte die Bürgerschaft gestern zu.

Darin wird der Senat ersucht, mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 das Schulgeld für Auszubildende an privaten Schulen in Höhe von 430 Euro monatlich zu übernehmen. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) kündigte an, dass auch das Schulgeld von Schülern übernommen werde, die sich zum Stichtag schon in Ausbildung befinden.

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Die auf zwei Jahre befristete „Hamburger Zwischenlösung“ sei nötig, da eine angekündigte Bundesregelung auf sich warten lasse. Hamburg brauche die Fachkräfte dringend. Es sei auch nicht vermittelbar, dass die Schüler „auch noch Geld mitbringen müssen, damit sie in einem Mangelberuf ausgebildet werden“, sagte Prüfer-Storcks.

Die Opposition begrüßte die Schulgeldbefreiung. CDU, FDP und Linken geht die geplante Regelung jedoch nicht weit genug. Alle drei Fraktionen forderten die Übernahme des Schulgeldes rückwirkend zum 1. Januar, außerdem müsse die Befreiung für Auszubildende in allen Gesundheitsberufen gelten. © dpa/aerzteblatt.de

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