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Neues Angebot zur Integrativen Medizin an der Frauenklinik der Universitätsmedizin Mainz

Freitag, 18. Januar 2019

/contrastwerkstatt, stock.adobe.com

Mainz – Die Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Universitätsmedizin Mainz hat eine neue Sprechstunde für Integrative Medizin etabliert. „Unter dem Stichwort ‚Empowerment der Patienten’ rücken der Mensch und seine eigenen Fähigkeiten verstärkt ins Blickfeld der Behandlung. Es gilt, die Selbstheilungskräfte, das Wohlbefinden und die Eigeninitiative der Patienten zu stärken“, hieß es aus Mainz.

In der Sprechstunde kommen zu diesem Zweck die Phytotherapie, die Akupunktur und als essenzielle Bausteine für die Gesundheit die Ernährungs- und Bewegungstherapie sowie Methoden aus dem Achtsamkeitstraining zum Einsatz.

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„In der Verknüpfung dieser anerkannten, wissenschaftlich belegten Naturheilkunde mit der evidenz­basierten universitären Schulmedizin liegt der große Vorteil der neuen Sprechstunde. Sie richtet sich insbesondere an onkologische Patientinnen“, erklärte die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Uni­versitätsmedizin Mainz, Annette Hasenburg. Ziel sei, den Menschen in all seinen Facetten individuell zu behandeln und ihn mit Strategien vertraut zu machen, mit denen er sich selbst weiter helfen könne.

„In dieser speziellen Sprechstunde klären wir in einem ausführlichen Gespräch die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse unserer Patientinnen. Gemeinsam mit unseren internen Kooperationspartnern entwerfen wir dann ein individuelles Therapiekonzept, um die eigenen Ressourcen der Frauen zu stärken, die Selbstheilungskräfte anzuregen und belastende Folgen der Therapie zu mildern“, sagte die Leiterin der Sprechstunde, Katrin Almstedt.

Besonderes Augenmerk richteten die Ärzte dabei auf mögliche Therapiewechsel­wirkungen. „Die Ärzte unserer Sprechstunde Integrative Medizin verfügen daher über spezielles Fachwissen aus beiden Bereichen. So können sie Behandlungsansätze genau aufeinander abstimmen“, hieß es aus Mainz. © hil/aerzteblatt.de

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