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Mehr Skabiesfälle in Mecklen­burg-Vorpommern

Donnerstag, 17. Januar 2019

/dpa

Rostock – Die Zahl der Skabiesfälle in Mecklenburg-Vorpommern hat im vergangenen Jahr stark zugenommen. 2018 seien 411 Fälle gemeldet worden. 2017 waren noch es 182 Fälle, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) heute in Rostock mitteilte.

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Die Krankheitsfälle träten meist gehäuft auf. Es handele sich primär um Geschehen im familiären Umfeld, gefolgt von Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Wohnheimen. Vor allem waren Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre betroffen. Verursacher der Krätze sind Parasiten, sogenannte Krätzmilben, die bei Hautkontakt übertragen werden.

Ein Grund für die Zunahme könnten veränderte Meldekriterien sein, berichtete das Lagus. Das entsprechende Gesetz sei im Sommer 2017 erweitert worden. Seitdem sind auch Fälle in Pflegeheimen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen wie Justiz­vollzugsanstalten, Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünfte meldepflichtig. Zudem gebe es bei der Krätzestatistik über die Jahre hinweg einen wellenförmigen Verlauf. © dpa/aerzteblatt.de

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