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Zahl der Fälle von Frühsommer-Meningo­enzephalitis gestiegen

Dienstag, 22. Januar 2019

/dpa

Freiburg – Die Zahl der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist im vergangenen Jahr bundesweit auf 576 Fälle gestiegen. Das teilte die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Freiburg mit Verweis auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit. Im Vorjahr gab es 468 FSME-Fälle in Deutschland.

Der TK zufolge wurde damit der für Deutschland bisherige Höchstwert von 546 Erkrankungen im Jahr 2006 übertroffen. 85 Prozent der Fälle wurden den Angaben zufolge aus Baden-Württemberg und Bayern (222) gemeldet.

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In den beiden Bundesländern liegen 123 der 142 Kreise in Deutschland, die aktuell als FSME-Risikogebiet ausgewiesen werden. Ein Schutz sei hier besonders sinnvoll, erklärte das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg. Das vergleichsweise hohe FSME-Risiko bleibe bestehen und gelte auch für dieses Jahr.

Der Anstieg der FSME-Fälle im vergangenen Jahr ist laut TK und Landesgesund­heitsamt unter anderem auf die Hitze zurückzuführen. Das sommerliche und heiße Wetter habe zu mehr Zecken geführt. Zudem seien zu wenige Menschen geimpft. Die Behörde und die Krankenkasse riefen dazu auf, sich impfen zu lassen. Denn mit Ausnahme von Heilbronn sei der gesamte Südwesten Risikogebiet. Die meisten FSME-Fälle bundesweit gebe es in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern. © dpa/may/aerzteblatt.de

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