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Politik

Neues Zentrum für internationalen Gesundheitsschutz

Montag, 21. Januar 2019

Robert-Koch-Institut /dpa

Berlin – Am Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) hat das neue Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) seine Arbeit aufgenommen. 30 Experten sollen dort an internationalen Projekten mitarbeiten, wie RKI und Bundesge­sundheitsministerium heute in Berlin mitteilten.

„Gesundheitskrisen wie Infektionsausbrüche sind in unserer global vernetzten Welt kein Problem einzelner Staaten“, sagte Minister Jens Spahn (CDU). Das neue Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz im Robert-Koch-Institut werde dazu beitragen, weltweite Gesundheitsgefahren zu erkennen und abzuwehren. Die internationale Perspektive sei wesentlicher Teil einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik.

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Ziel der Arbeit des Zentrums ist es, Krankheitserreger zu überwachen und zu erforschen, Epidemien einzudämmen, Laborkapazitäten in Partnerländern auszubauen und Gesundheitsdaten aus EU-Mitgliedstaaten zu erheben.

Hintergrund für die Ausweitung des Aufgabenbereichs beim RKI ist unter anderem der Ebolaausbruch in Westafrika im Jahr 2014. Seitdem hat das Ministerium seine Rolle in der internationalen Gesundheitspolitik nach eigenen Angaben ausgeweitet.

2016 startete es für eine stärkere Unterstützung im Kampf gegen Epidemien und beim Aufbau von Kapazitäten für die Prävention ein Global Health Protection Programme (GHPP). Das RKI spielt darin laut Ministerium eine zentrale Rolle.

Ebenfalls 2016 hatte die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) das RKI zu seinem Kooperationszentrum für neu auftretende Infektionen und biologische Gefahren gemacht. © dpa/kna/aerzteblatt.de

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