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Ärzteschaft

Hessische Arztpraxen bilden mehr Medizinische Fachangestellte aus

Dienstag, 22. Januar 2019

/ISOK-photography, stock.adobe.com

Frankfurt am Main – Die niedergelassenen Ärzte in Hessen haben im vergangenen Jahr mehr Medizinische Fachangestellte (MFA) ausgebildet als 2017. Darauf hat die Landesärztekammer hingewiesen. Danach gab es Ende Dezember vergangenen Jahres 1.135 abgeschlossene Berufsausbildungsverträge in hessischen Arztpraxen. Im Vorjahr waren es 1.057 gewesen.

„Damit wird sowohl das große Interesse an dem ebenso anspruchsvollen wie abwechslungsreichen Beruf der Medizinischen Fachangestellten deutlich als auch die hohe Ausbildungsbereitschaft der ärztlichen Kollegen“, sagte der Präsident der Kammer, Edgar Pinkowski.

Die Ausbildung von MFA sei eine „Investition in die Zukunft“, da diese die berufliche Zukunft junger Menschen und die medizinische Versorgung der Bevölkerung sichere. „Nur so kann einem Fachkräftemangel in diesem Bereich rechtzeitig entgegengewirkt werden“, betonte der Kammerpräsident.

Der bundesweiten Befragung „Ausbildung 2018“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zufolge sind „unklare Berufsvorstellungen“ und „mangelnde Ausbildungs­reife“ vieler Schulabgänger die beiden größten Ausbildungshemmnisse in Deutschland.

Das bestätigt Roswitha Barthel, Leiterin der Abteilung „Medizinische Fachangestellte“ der Landesärztekammer Hessen. „Als künftige Mitarbeiter an der Seite von Ärzten sollten Bewerber neben dem Interesse an medizinischen Zusammenhängen auch Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfreude mitbringen. Zudem sollten sie den Wunsch haben, mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen“, betonte sie.

Im Augenblick laufen die Tarifverhandlungen zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) und dem Verband medizinischer Fachberufe. Das nächste – zweite – Treffen soll am 8. März stattfinden. © hil/aerzteblatt.de

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