NewsPolitikHamburger Gesetz soll vor Kohlenmonoxid­vergiftung in Shisha-Bars schützen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Hamburger Gesetz soll vor Kohlenmonoxid­vergiftung in Shisha-Bars schützen

Dienstag, 22. Januar 2019

/dpa

Hamburg – Gäste in Shisha-Bars sollen in Hamburg per Gesetz vor Kohlenmonoxid­vergiftungen geschützt werden. Einen entsprechenden Entwurf will die Gesundheits­behörde nach eigenen Angaben im Februar vorlegen. Betreiber sollen zu technischen Maßnahmen verpflichtet werden, damit der Kohlenmonoxidgehalt in der Raumluft den gesetzlich festgelegten Maximalwert nicht überschreitet.

Anzeige

„Angesichts der gesundheitlichen Risiken ist es erforderlich, gesetzliche Vorgaben zu machen, die die Besucherinnen und Besucher der Shisha-Einrichtungen vor gesundheitlichen Gefahren schützen“, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD).

Zuletzt war am Wochenende eine Shisha-Bar in Hamburg wegen erhöhter Kohlen­monoxidwerte kurzzeitig evakuiert worden. Zuvor sei in einem Krankenhaus bei zwei Gästen (34 und 21) eine Kohlenmonoxidvergiftung festgestellt worden, teilte die Polizei gestern mit.

Das Krankenhaus informierte die Feuerwehr, die in der Bar einen erhöhten Wert feststellte. Anschließend wurde das Gebäude evakuiert und durchgelüftet. Danach konnten die Gäste in der Nacht zum Sonntag wieder in die Bar zurückkehren. Die Polizei ermittelt nach Angaben einer Sprecherin wegen fahrlässiger Körperverletzung. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

3. Juni 2020
Brüssel – Die Steuern auf Tabakwaren in der Europäischen Union (EU) müssen nach Ansicht der EU-Länder an neue Entwicklungen angepasst werden. Deshalb beauftragte der Rat der EU-Staaten die
EU-Staaten plädieren für Anpassung der Tabaksteuern
2. Juni 2020
Hannover – Für Raucher besteht nach Angaben der Ärzteschaft ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf im Fall einer COVID-19-Erkrankung. In Zeiten der Pandemie sei „jetzt der richtige Zeitpunkt,
Pandemie richtiger Zeitpunkt zum Rauchverzicht
28. Mai 2020
Berlin − In der Bundesregierung wird geprüft, ob es möglicherweise Verstöße gegen das neue Verbot zum Verkauf von Mentholzigaretten gibt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela
Regierung prüft möglichen Verstoß gegen Mentholzigarettenverbot
28. Mai 2020
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) warnt gemeinsam mit der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) davor, E-Zigaretten als Option für Menschen zu
Weltnichtrauchertag: Ärzteverbände drängen auf Maßnahmen gegen Tabaksucht
27. Mai 2020
Berlin – E-Zigaretten könnten effektiver zur Rauchentwöhnung eingesetzt werden, als dies bislang der Fall ist. So lautet das Fazit eines vom Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt
E-Zigarette könnte bei Rauchentwöhnung wichtiger werden
22. Mai 2020
Berlin − Die Große Koalition will nach langem Ringen weitere Werbebeschränkungen für das Rauchen auf den Weg bringen. „Ich bin froh, dass wir endlich gemeinsam mit der Union einen Gesetzentwurf
Große Koalition nimmt erneut Anlauf für weitere Tabakwerbeverbote
19. Mai 2020
Brüssel − Mit Mentholzigaretten ist in der EU nun endgültig Schluss. Von Mittwoch (20. Mai) an sind in den EU-Staaten ausnahmslos alle Zigaretten mit charakteristischen Aromen verboten, weil sie
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER