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Politik

In Sachsen entsteht ein Netz digitaler Gesundheitsterminals

Mittwoch, 23. Januar 2019

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Dresden – Ein Netz aus 225 Gesundheitsterminals für Versicherte soll bis Ende 2020 in Sachsen entstehen. Das planen die DAK-Gesundheit und IKK classic. Das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt das Vorhaben.

Die Gesundheitsterminals bestehen aus einer Infosäule mit einem angefügten großen Touchbildschirm, einem Lesegerät für die Versichertenkarte und einem Drucker. Versicherte der teilnehmenden Krankenkassen können daran unter anderem Belege, Bescheinigungen und andere Formulare einscannen, elektronisch verschicken oder direkt ausfüllen, Fachärzte suchen, ein neues Foto für ihre Versichertenkarte aufnehmen oder in direkten Kontakt mit ihrer Kasse treten. Zusätzlich sollen die Terminals qualitätsgesicherte Gesundheitsinformationen bereitstellen.

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„Die Gesundheitsterminals sind ein echter Mehrwert für die Versicherten. Wir wollen die Potenziale von E-Health und Telemedizin stärker nutzen. Sie helfen uns, die medizinische Versorgung in den kommenden Jahren auf hohem Niveau flächendeckend sicherzustellen“, sagte Staatsministerin Barbara Klepsch (CDU). 

„Die Terminals bieten eine Chance für Gegenden mit geringer Infrastruktur, Informations­austausch mit der Kasse ohne viel Aufwand und lange Wege zu erledigen. Wer nach dem Arztbesuch in die Apotheke geht, kann gleich seine Krankmeldung verschicken“, sagte Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen.

Die Geräte sollen überwiegend in Apotheken, aber auch in medizinischen Versorgungs­zentren, Krankenhäusern und zusätzlich in einigen Servicezentren von DAK-Gesundheit und IKK classic stehen.

Die Betreibergesellschaft DeGIV betont, die Vorgaben des Datenschutzes würden bei den Gesundheitsterminals streng eingehalten. Alle Informationen würden ausschließlich über sichere Leitungen versendet und weder auf dem Gerät noch bei der DeGIV gespeichert. Die Authentifizierung am Terminal läuft über die persönliche Versichertenkarte des Kunden. 

Noch stehen nicht alle Standorte für die Terminals fest. Interessierte Apotheken, Krankenhäuser und Medizinische Versorgungszentren können sich um ein Terminal bewerben. © hil/aerzteblatt.de

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