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Ärzteschaft

Quitterer kandidiert als Bundes­ärzte­kammer­präsident

Mittwoch, 23. Januar 2019

Gerald Quitterer /dpa

München – Der Präsident der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, Gerald Quitterer, will sich beim 122. Deutschen Ärztetag um die Nachfolge von Bundes­ärzte­kammer­präsident Frank Ulrich Montgomery bewerben. Er werde im Mai beim Ärztetag in Münster kandidieren, sagte Quitterer heute. Der Posten des BÄK-Präsidenten habe in der gesundheitspolitischen Diskussion großes Gewicht. Montgomery tritt nach acht Jahren nicht erneut an.

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Der 62-jährige Quitterer hat seit 33 Jahren eine Hausarztpraxis in der nieder­bayerischen Kleinstadt Eggenfelden, wo er auch geboren wurde. Obwohl er ein Landarzt sei, werde er im Fall seiner Wahl die Interessen aller rund 385.000 berufstätigen Ärzte vertreten, sagte Quitterer. In einer Zeit, in der wirtschaftliche Einflüsse im Gesundheitswesen immer größer würden, sei es wichtig, die Unabhängigkeit und die Freiberuflichkeit des Arztberufes zu erhalten.

Neben Quitterer hatte auch der Allgemeinmediziner Klaus Reinhardt aus Nordrhein-Westfalen seine Kandidatur angekündigt. Weitere Kandidaten haben sich bislang noch nicht offizielle geäußert. Als mögliche Kandidaten werden unter anderem Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Susanne Johna, Mitglied im BÄK-Vorstand, und der Präsident der Ärztekammer Berlin, Günther Jonitz, gehandelt. © dpa/may/aerzteblatt.de

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Avatar #110206
kairoprax
am Mittwoch, 23. Januar 2019, 18:30

Recht so!

Es gibt Kollegen, die können mit dem Kollegen Reinhardt genauso wenig anfangen wie moit Montgomery. Zu eng gehören die beiden aufs selbe Podest. Und beide haben sich nicht mit Ruhm bekleckert in der Frage, wie man eine GOÄ reformiert. Im Gegenteil, sogar einen Sonderärztetag zur Farce gemacht.
Das vergißt man nicht.
Nee, besser, das sollte man nicht vergessen!
Gerald Quitterer, der Name sagt mir nichts. Ob es besser geeignet sein wird als Reinhardt, ich weiß es nicht. Daß er antritt, allein das spricht für ihn.
Ist das viel oder wenig?
Als Monty antrat dachte ich, gut, enigstens hat der Mann bedeutende Kriegsveteranen in seinem Stammbaum, die auf der richtigen Seite standen - ansonsten: keine Ahnung wer dieser Montgomery aus dem hohen Norden sein könnte.
Jetzt mal einer aus dem Süden - warum nicht...
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