NewsPolitikKrankenhäuser liefern Informationen zu Pflegepersonal­untergrenzen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Krankenhäuser liefern Informationen zu Pflegepersonal­untergrenzen

Mittwoch, 23. Januar 2019

/dpa

Berlin – Seit dem 1. Januar 2019 müssen in pflegesensitiven Bereichen Pflegepersonal­untergrenzen eingehalten werden. Die Erfassung der betroffenen Krankenhäuser wurde nun termingerecht abgeschlossen. Das teilte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit.

Für rund vier Millionen Patienten in mehr als 800 Kliniken muss der Personaleinsatz der DKG zufolge erfasst und als Monatsdurchschnittswert an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) gemeldet werden. „Das bedeutet für die Kliniken einen hohen zusätzlichen bürokratischen Mehraufwand“, hieß es von der DKG.

Anzeige

Die Kliniken zeigten, dass sie „konstruktiv an diesem für sie schwierigen gesetzlichen Vorhaben mitarbeiten“; sagte DKG-Präsident Gerald Gaß. Er wies zugleich darauf hin, dass es zwar das Ziel aller Kliniken sei, eine möglichst gute personelle Ausstattung zu erreichen und zu sichern. „Aber der Arbeitsmarkt ist schwierig, und wir haben heute schon rund 15.000 Stellen, für die wir kein Personal finden können“, erklärte er.

Die politisch gewollte kurzfristige Einführung von Untergrenzen hält die DKG nach wie vor für problematisch. Die Untergrenzen könnten dazu führen, dass Versorgungs­kapazitäten abgemeldet werden und Versorgungsengpässe entstünden. „Die Auswirkungen werden wir sehr genau beobachten müssen", so Gaß. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

3. Juni 2020
München – Pflegekräften sind Anerkennung und Entlastung im Arbeitsalltag laut einer Analyse der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) noch wichtiger als höhere Löhne. Um Personal zu finden,
Pflegekräfte wünschen bessere Arbeitsbedingungen
2. Juni 2020
Dresden – Sachsen stockt den finanziellen Bonus des Bundes für Pflegekräfte in Coronazeiten um bis zu 500 Euro auf. Nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums in Dresden vom Samstag kostet das den
Sachsen stockt Pflegebonus auf
28. Mai 2020
Berlin – Das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) will ärztliche und psychologische Psychotherapeuten aus Praxen oder Medizinischen Versorgungszentren bitten, an einem
Psychotherapie: Streit um Patientenfragebögen des IQTIG
28. Mai 2020
Mainz − Der rheinland-pfälzische Landtag hat ein für die Vereinheitlichung der Pflegeausbildung im Land nötiges Gesetz beschlossen. Dafür stimmten gestern die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und
Pflegeberufereform passiert Landtag in Rheinland-Pfalz
28. Mai 2020
Magdeburg − In Sachsen-Anhalt können Altenpflegekräfte eine einmalige Prämie von bis zu 1.500 Euro erhalten. Der Finanzausschuss des Landtags billigte gestern den Plan, die Prämie des Bundes mit
Finanzausschuss billigt Aufstockung des Pflegebonus in Sachsen-Anhalt
27. Mai 2020
München − Inzwischen haben fast 300.000 Pflege- sowie Rettungskräfte Anträge auf den wegen der Coronakrise gewährten Pflegebonus gestellt. „In mehr als 50.000 Fällen konnten schon
Fast 300.000 Anträge auf Pflegebonus in Bayern
26. Mai 2020
Mainz/Berlin – Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat kritisiert, dass manche Krankenhäuser die Aussetzung der Pflegepersonaluntergrenzen sowie die Lockerung des Arbeitszeitgesetzes während der
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER