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Politik

Ausbildungsallianz in Nordhrein-Westfalen will Pflegeausbildung gestalten

Mittwoch, 23. Januar 2019

/dpa

Düsseldorf – Die maßgeblichen Verbände der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich zur „Ausbildungsallianz Nordrhein-Westfalen“ zusammengeschlossen.

„Die Ausbildung der Pflegekräfte soll übergreifend, verlässlich und gemeinschaftlich gestaltet werden“, erklärte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW). Den Auszubildenden werde gemeinsam eine hochwertige und zeitgemäße Ausbildung angeboten, die den breiten beruflichen Einsatzmöglichkeiten und den Entwicklungen in der Gesellschaft sowie im Gesundheitswesen Rechnung trage.

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„Denn Pflegekräfte werden händeringend gesucht, sei es in Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten oder aber in den Krankenhäusern“, hob der KGNW-Präsident hervor. Um dieses Problem langfristig zu lösen, sei es dringend notwendig, die Ausbildung der Pflegekräfte weiterzuentwickeln. Genau dies werde die neue Ausbildungsallianz unterstützen. 

Reform der Pflegeausbildung

In den Ausbildungsgängen der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden derzeit in NRW mehr als 37.000 Menschen ausgebildet. Durch die Reform der Pflegeausbildung werden diese Ausbildungsberufe zu einer neuen Pflegeausbildung zusammengeführt.

In der neuen generalistischen Pflegeausbildung sollen ab 2020 übergreifende Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen und in allen Versorgungs­bereichen vermittelt werden: in der ambulanten Pflege, in stationären Pflege­einrichtungen und in den Krankenhäusern.

Auszubildende haben in Zukunft aber die Möglichkeit, sich für einen gesonderten Berufsabschluss in der Alten- oder Kinderkrankenpflege zu entscheiden. Sie können für das letzte Ausbildungsdrittel eine entsprechende Spezialisierung wählen, statt die generalistische Ausbildung fortzusetzen. 

„Wir sind überzeugt davon, dass die Ausbildung in der Pflege zukunftsfähig sein muss. Ein wichtiger Beitrag hierzu ist, dass die Qualität der Ausbildung durch eine noch bessere Anleitung und Begleitung der Auszubildenden durch die Ausbildungs­einrichtung und Pflegeschule bei angemessenen Rahmenbedingungen weiter erhöht werden kann“, hieß es aus der Allianz. Die Erfüllung der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen an die Pflegeschulen und Ausbildungseinrichtungen werde Mehrkosten verursachen. „Diese Mittel sind gut investiert“, betonte die Allianz. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #754103
Biochemie
am Donnerstag, 24. Januar 2019, 10:27

Pflegeausbildung gestalten

Ich würde mal sagen, dass die Gestaltung der Pflegeausbildung immer statt findet, so wie in allen Kliniken oder allen anderen Berufen auch der Fall ist. Wenn sich etwas als Zeitsparender, Gesünder, usw. herausstellt, sollte dieses Wissen immer an die nächste Generation der Auszubildenden weitergeben werden.

Bei dem Zusammenschluss von Altenpflege, Krankenpflege und Kinderpflege gibt es aber eine Möglichkeit im geplanten wechsel der Pflegekräfte. Ich denke jetzt an die Pflegekräfte, die nur in der Altenpflege sind. So wir ich gelesen habe bleiben die Menschen nach der Ausbildung im Schnitt 7 Jahre in dem Beruf und können dann nicht mehr.
Wenn dieses so stimmt, dann könnte man bei dieser Gruppe so versuchen zu gestalten, dass diese Gruppe 3 Stunden Altenpflege machen und 3 Stunden Kranken oder Kinderpflege. Es kann ja sein, dass es für einige so erträglicher ist und diese so länger in dem Beruf bleiben können. Das muss man gestalten. Der letzte Lebensabschnitt ist nun mal nicht für alle Menschen der schönste.
Es wäre schön, wenn wir alle ein gesundes langes Leben hätten und einen schnellen Tot. Es gibt aber viele die im alter Leiden, weil es halt nicht mehr so geht. Das viele Stunden am Tag zu sehen ist nicht für jeden etwas. Könnte der wechsel es erleichtern?
Ich meine in einer Großfamilie bevor es die Pflegeeinrichtungen gab waren es 1 -2 alte Personen und es gab 5 oder mehr Kinder.
Ich habe auch schon beobachtet, das einige ältere Menschen gerne Kinder sehen für eine kurze Zeit und dieses Bild prägt sich dann für eine Zeit ein.
Eine andere ältere Frau sagte mir, sie würde lieber Kinder sehen für eine kurze Zeit als viele alte Menschen in eine Pflegeeinrichtung über längere Zeit. Ich denke es kann manchen Menschen Angst machen.
Pflegeausbildung gestalten.

Ich denke jeder von uns wünscht sich ein langes gesundes Leben und einen schnellen Tot. So ist der Anblick von alten Menschen die noch alles machen können nur langsamer und weniger angenehmer als ältere Menschen in einer Pflegeeinrichtung. Ich denke hier an die Spiegelneuron.







LNS

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