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Politik

Private Kran­ken­ver­siche­rung gibt Aufnahmegarantie für alle Beamten in der Ausbildung

Donnerstag, 24. Januar 2019

/dpa

Berlin – Die Private Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) will künftig alle Beamten in Ausbildung aufnehmen, auch „Beamte auf Widerruf“, zum Beispiel Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare. Sie können nun ebenso wie alle anderen Beamten die Kombination von PKV und Beihilfe in Anspruch nehmen. Das teilte der PKV-Verband heute mit.

Demnach gilt die Aufnahmegarantie auch bei Vorerkrankungen. „Niemand wird aufgrund von Vorerkrankungen abgelehnt. Damit können sich auch kranke oder behinderte Beamte bereits in der Ausbildung privat versichern, informiert der Verband. Leistungs­ausschlüsse seien nicht vorgesehen und eventuelle Risikozuschläge auf maximal 30 Prozent begrenzt.

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Für Beamte bieten viele PKV-Unternehmen seit Längerem eine Öffnungsaktion an. Im Rahmen dessen werden alle Beamten – auch mit Behinderungen oder Vorer­krankungen – innerhalb bestimmter Fristen aufgenommen. Etwaige Risikozuschläge sind auf 30 Prozent begrenzt.

Bei Aufnahme in die Pflege­versicherung im Rahmen dieser Öffnungsaktion wird kein vom Gesundheitszustand abhängiger Risikozuschlag erhoben. Seit Anfang 2019 gilt die Aktion jetzt auch für Beamte auf Widerruf.

Wer dies wahrnehmen möchte, muss innerhalb von sechs Monaten nach der erstma­ligen Verbeamtung bei einem teilnehmenden Versicherungsunternehmen einen Antrag auf Aufnahme stellen. Diese Frist gilt auch, wenn das Beamtenverhältnis bereits im Jahr 2018 begonnen wurde. Allerdings bieten nicht alle privaten Kranken­ver­sicherungen die Öffnungsaktion für Beamte an. Eine Liste der teilnehmenden Unternehmen stellt der PKV-Verband bereit. © hil/aerzteblatt.de

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