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Ärzte und Krankenhäuser wollen für Durchblick in der Notfallversorgung sorgen

Freitag, 25. Januar 2019

/dpa

Berlin – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin und die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) wollen die Rettungsstellen der Krankenhäuser entlasten. Dazu haben sie ein Plakat entwickelt, dass die Notfallversorgungsstrukturen für die Patienten noch transparenter machen soll.

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„Wir möchten mit unserem gemeinsamen Plakat die Patienten, die sich unsicher sind, welchen Versorgungsweg sie wählen sollen, sensibilisieren, die 116117 anzurufen“, sagte Burkhard Ruppert, stellvertretender Vorsitzender der KV Berlin.

Zwar gewinne die Leitstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes immer mehr an Akzeptanz. „Trotzdem müssen wir unsere Bemühungen fortsetzen, den Patienten zu vermitteln, welcher Weg in die Notfallversorgung der richtige ist“, so Ruppert. Das gemeinsame Plakat, das in den Rettungsstellen der Krankenhäuser hängen wird, sei ein weiterer wichtiger Baustein bei der Verbesserung der Notfallversorgung. Ziel der Aktion sei es, die zum Teil unnötige Inanspruchnahme von Notaufnahmen zu minimieren und die Wartezeiten für wirklich Betroffene zu verringern.

Für die Wahl des richtigen Notfallangebotes haben KV und BKG folgende Faustregel herausgegeben: Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Patienten normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, dann ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Dies ist zum Beispiel bei einer Grippe, Fieber oder Erbrechen der Fall.

Der Rettungsdienst leistet dagegen bei lebensbedrohlichen Fällen Hilfe – wie Ohnmacht, Atemnot, Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt, akute Blutungen oder Vergiftungen. Dann sollten Betroffene die Notrufnummer 112 alarmieren oder direkt die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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